Atlassian will Channel ausbauen

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Atlassian setzt bei seinen Kollaborations- und Entwicklungs-Werkzeugen auf die Zusammenarbeit mit Systemhäusern.

Der australische Software-Anbieter Atlassian will in Deutschland expandieren und setzt dabei stark auf den Channel. Die Kundenbasis ist bereits sehr breit und enthält Namen wie BMW, Audi und DB. „Jedes Unternehmen ist heute Software-Entwickler und wir bieten Hilfsmittel zur Programmierung“, betont Daniel Freeman, Vice President von Atlassian. Die Lösungen von Atlassian werden derzeit von 85% der Fortune-100-Unternehmen eingesetzt. Der Anbieter verfügt derzeit über eine Kundenbasis von 24.000 Unternehmen sowie 60 Millionen an Venture-Capital.

Die Australier wurden von den Marktforschern von Gartner hinter Microsoft und IBM als führend im Segment Application Lifecycle Management eingestuft. Freeman meint, dass die besondere Stärke seines Unternehmens im transparenten Lizenzmodell liegt.

Atlassian arbeitet weltweit mit 280 Channel Partnern zusammen, davon 38 in Deutschland. Diese Zahl soll noch weiter ausgebaut werden, wobei vor allem der Mittelstand im Fokus ist. Auch im Verhältnis zum Channel sieht Freeman die Stärke in der Transparenz. „Viele unserer Wettbewerber verstecken Informationen, wir geben alles an unsere Partner heraus.“ Die Atlassian University dient als Online Trainings Tool. Die konfigurierbaren Produkte wie das Projekt Tracking Tool Jira oder das Kollaborationswerkzeug Confluence erlauben es laut Freeman Resellern, gute Margen durch Anpassung und Beratung zu erzielen. Es gibt dazu bereits 1.500 von Partnern entwickelte Add-Ons.