„Mit ERP on HANA wird Unmögliches möglich“

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Das Bielefelder Systemhaus Itelligence ist einer der wichtigsten deutschen SAP-Partner. COO Uwe Bohnhorst sieht großes Potenzial in der soeben gestarteten Business Suite auf HANA.

COO Uwe Bohnhorst von Itelligence ist stolz auf die Kompetenz, die sein Haus in Sachen HANA bereits erworben hat. Im Early Partner Programm von SAP war Itelligence einer der ersten drei Teilnehmer. 25 Berater des Bielefelder Systemhauses sind bereits für HANA zertifiziert, dazu gibt es viele technische Experten im Rechenzentrum. Itelligence plant, die Zertifizierungen weiter auszubauen.

Itelligence hat bereits 12-13 Projekte mit HANA angeschoben, davon ein großes in Russland. Einige Teilprojekte sind bereits abgeschlossen: „Die Möglichkeiten sind immens und es ist ein kontinuierlicher Prozess. Alle Kunden, die eingestiegen sind, sind sehr offen und es generiert sich etwas heraus“, erklärt Bohnhorst. Die Interessenten kommen aus unterschiedlichen Branchen. Generell ist das Thema noch in einer sehr frühen Phase und es sind Early Adopter, die affin zum Thema sind, die in HANA-Projekte einsteigen.

Auf der Hardware-Seite hat Itelligence bereits eine Vorentscheidung getroffen: „Wir arbeiten mit IBM bei den HANA-Appliances zusammen, weil sie uns das beste Angebot gemacht haben“, erklärt Bohnhorst.

Ein immenses Potenzial sieht Bohnhorst bei der  Business Suite auf HANA, denn dann werden verschiedene Aspekte abgedeckt. „Wenn heute versucht wird, Daten aus dem ERP oder CRM zu holen, ist das oft sehr holprig, Es gibt Riesenpotenzial zur Verbesserung, um zu einem echten Real-Time Unternehmen zu werden“, betont Bohnhorst. Es sei im Moment fast unmöglich, festzustellen, was aus dem Lager verkauft wird. Über das neue ERP on Hana könne man dies verwirklichen. Die Kunden fragen nicht nach Produkten, sondern haben Probleme. Bohnhorst räumt ein, dass viele mittelständische Kunden beim Thema HANA noch zögern:  „Viele sind froh, die Suite zu nutzen. Sie kommen nicht von der technischen Seite und der Business Case ist entscheidend.“ Aber Bohnhorst ist sich sicher, dass auf kurz oder lang HANA alle Suite Kunden verwenden.

Auch das traditionelle SAP Geschäft läuft bei Itelligence sehr gut: „Wir decken den vollen Lebenszyklus ab und gewinnen zwischen 120 und 150 Neukunden pro Jahr. Wir wachsen 12 und 15 Prozent organisch und kaufen zu.“ Itelligence würde gerne personell aufstocken und bietet viele offene Stellen, aber erfahrene Leute zu gewinnen, sei schwierig: „Wir bilden viel aus, auch mit SAP gemeinsam. Besonders in Süddeutschland würden wir gerne mehr Talente holen.“

Ausdrücklich begrüßt Bohnhorst die Hinwendung zum Channel, die SAP vollzogen hat: „Früher sollten wir nur Mittelstand machen und es gab wenig Support bei größeren Kunden. Das hat sich jetzt geändert. SAP ist weitaus offener für Partner und die neuen Produkte offener für Channel. Insgesamt gibt es eine neue Weise, wie SAP mit Partnern umgeht.“

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