Bechtle: Wir müssen uns neu erfinden

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Die Rolle des Systemhauses verändert sich, urteilt Michael Guschlbauer, Vorstand Bechtle AG.

Die Anwender stellen neue Anforderungen an Systemhäuser, bemerkt Michael Guschlbauer, Vorstand Bechtle AG: „Wir müssen damit sensibel umgehen, aber es ist eine tolle Möglichkeit, die Zukunft zu gestalten.“ Flexibilität ist gefordert, die Geschwindigkeit nimmt zu. „Wir sind mitten im Paradigmenwechsel.“  Es gelte Kosteneffizienz realisieren mithilfe der IT. Vernetztes Arbeiten liegt im Trend. Die iPads haben Bewegung geschafft und sind jetzt in die Arbeitswelt eingebunden.  „Ich war selber skeptisch vor zwei Jahren, aber es fängt in der Geschäftsführung an und erreicht die Anwender.“ Zuhause sei oft eine modernere IT vorhanden als in der Firma. Systemhäuser müssten sich den Anforderungen stellen, vor allem durch junge Menschen. Es sind einfache Anforderungen, aber jeder zerrt daran. Es gibt eine steigende Komplexität in IT Projekten und das Ziel ist erfolgskritisch.

Die IT ist im Zentrum der Wahrnehmung und erlaubt es, den Erfolg des Unternehmens sicherzustellen. Sinnvoll ist es, schon heute in die Zukunft zu blicken und Business und Technologie zu verzahnen. Die Technologie erlaubt neue Prozesse. Als aktuelles Beispiel führt Guschenbauer ein Projekt für Ärzte an, das mit neuen Eingabemöglichkeiten aufwartet. „Die Ärzte haben selbst Druck gemacht, um Just-in-time Infos für jeden Patienten bei der Visite auf ihr iPad zu erhalten.“ Das Krankenhaus sei jetzt sehr viel effizienter. Dabei hilft ein neuer architektonischer Ansatz von Bechtle. „Wir haben in Menschen investiert, in ein Team von 50 Business Architekten, die wir intern geschult haben.“

Es gehe darum, Compliance, Datenschutz zu berücksichtigen ebenso wie die bestehende IT Infrastruktur. Referenztechnologien kann man geprüft einsetzen. Die Umsetzung erfolgt schrittweise, wichtig ist der Bebauungsplan: „Was tun wir zu welchen Rahmenbedingungen, um die Zielarchitektur auszubauen und die Umsetzung zu begleiten.“ Es gibt immer Situationen, auf die man vorbereitet sein muss. Der Weg besteht darin, die IT relevanten Geschäftsprozesse analysieren, um die Zielarchitektur zu erreichen. Von der Zielarchitektur geht es zur Lösungsempfehlung, anschließend in die Realisierung und schließlich wenn gewünscht in den Betrieb.

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