EMC führt VSPEX ein

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EMC stellt seine VSPEX Proven Infrastructure vor, eine Referenzarchitektur, die mit zahlreichen Partnern konzipiert wurde.

Die neue VSPEX Proven Infrastructure ist für EMC eine Waffe, um gegen Flexpod von Netapp anzutreten: „Das Ziel von VSPEX ist ein größerer Marktzugang, als er bisher mit VCE und vBlock möglich war“, berichtet Martin Boeker, Partner Sales Manager Deutschland bei EMC. Die VSPEX Proven Infrastructure ist ab sofort im Rahmen des EMC Velocity Partner-Programms erhältlich. Ebenso stellt EMC mit VSPEX Labs seinen Partnern eine Umgebung zum Testen, Validieren und für Demonstrationszwecke zur Verfügung. „Es ist ein echtes Channel-only Angebot“, erklärt Boeker. Integriert ist die komplette EMC-Linie, einschließlich RSA und Iomega. Die Virtualisierungslösungen von VMware, Microsoft und Citrix können angesprochen werden. Intel ist ein wichtiger Partner. Im Netzwerkbereich gibt es eine Kooperation mit Cisco und Brocade: „Sicher arbeitet Cisco auch eng mit Netapp zusammen, unser Vorteil liegt aber in der Kooperation mit Brocade und dem engen Verhältnis zu VMware“, streicht Boeker heraus.
Brocade bringt drei Produktlinien in VSPEX ein: Speziell für den Einsatz in VSPEX Solution Bundles für bis zu 100 VMs sind die beiden Modelle ICX Witches 6450 und ICX 6610 mit bis zu 48 Ethernet-Ports mit einer Leitungsgeschwindigkeit von 1 Gb/s und 10 Gb/s eingesetzt. Für die Integration von VSPEX-Virtualisierung und VDI-Lösungen, die bis zu 250 VMs und bis zu 2.000 virtuellen Desktops skalierfähig sind, ermöglicht der Brocade VDX 6720 Switch den Aufbau von Ethernet Fabrics im Rechenzentrum. Für eine hochperformante Fibre Channel-Verbindung bei Virtualisierungslösungen mit VSPEX- und VDI-Applikationen (bei bis zu 250 VMs und bis zu 2.000 virtuellen Desktops), bieten die Brocade 6510 Switches 16 Gb/s Fibre Channel-Technologie.

Auf der Distributorenseite werden alle vier deutschen EMC-Distributoren VSPEX vermarkten. Besonders freuen können sich TIM und Orchestra, die bisher bei Cisco außen vor blieben, weil sie nur lokal agieren. Für zertifizierte EMC-Partner sieht Boeker gute Umsatzmöglichkeiten, zumal etwa zwei Stunden Training ausreichen sollten, um sich mit dem neuen Angebot vertraut zu machen.

Insgesamt gibt es 14 VSPEX-Ausgangskonfigurationen. Mithilfe dieser Konfigurationen können Unternehmen schneller und einfacher Private Cloud- und virtualisierte Desktop-Umgebungen einrichten. Für Private Clouds mit bis zu 250 virtuellen Maschinen stehen VMware vSphere 5.0 oder Microsoft Windows Hyper-V als Alternativen zur Verfügung. Um bis zu 2000 virtuelle Desktops zu betreiben, können Unternehmen zwischen VMware View oder Citrix XenDesktop wählen. Weitere VSPEX-Konfigurationen können bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden.

Die VSPEX Proven Infrastructure liefert eine verlässliche Leistung, so dass sich der Aufwand für Planung, Anpassung und Konfiguration verringert. Dank der Validierung der Konfiguration durch EMC reduziert sich der Zeitaufwand für die Bereitstellung deutlich. Kunden erhalten einen Single Point of Management für ihre Windows Server Hyper-V und VMware vSphere Cloud-Infrastruktur.

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