Egnera sucht Blade-Spezialisten

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Der Software-Hersteller Egnera sucht Kooperationen mit Systemhäusern, die eine Lösung zur Verwaltung von Server-Farmen anstreben.

Egnera hat eine Reise von der Hardware zur Software hinter sich. Ursprünglich ein Pionier bei der Einführung von Blade-Servern, hat sich die Firma jetzt auf die Software PAN Manager verlegt, die die Verwaltung von Blades erleichtert. Das Alleinstellungsmerkmal liegt in der Herstellerunabhängigkeit. Nun soll ein deutsches Händlernetz aufgebaut werden. Thomas Duda, Sales Director Central Europe Egenera GmbH, formuliert sein Ziel: „Ich suche HP Partner, denen die Matrix für das Bladesystem c7000 zu kompliziert und der Einstieg in die Cisco UCS Lösung zu komplex ist.“
Auf einen Direktvertrieb will Duda verzichten. Stattdessen strebt er die Zusammenarbeit mit etwa 20 deutschsprachigen Systemhäusern binnen eines Jahres an. Vertriebskooperationen gibt es bereits mit Fujitsu und HP sowie anderen. Der PAN-Manager ist preisgünstiger, flexibler und einfacher zu bedienen als die proprietären Management-Lösungen der Server-Hersteller, betont Duda. Lauf Firmenangaben reduziert die Software die Komplexität von Managementaufgaben um 70 Prozent.
Das Partnerprogramm von Egnera umfasst drei Stufen. Certified Reseller benötigen beispielweise einen zertifizierten Techniker und eine zertifizierte Sales-Person. „Die Qualifikation soll aus dem Ökosystem kommen,“ erläutert Duda. Vorteilhaft sind Kenntnisse in Sachen Rechenzentrum, Netzwerk und Storage. „Wir bieten eine wunderbare Plattform für SAP-Partner“, streicht Duda heraus. Mit dem PAN-Manager sind High Availability und Disaster Recovery möglich. Die Identität ist portabel und benötigt keine lokale Disk, was den Einsatz in virtuellen Umgebungen (VMware vSphere) sowohl technisch als auch auf der Lizenzseite erleichtert. Bei der Virtualisierung sorgt die Software für bessere Sicherheit, vor allem bei Multi-Tenant-Systemen.