„Wir wünschen uns Service-Partnerschaften“

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Jörg Brünig, Senior Director Channel bei Fujitsu Technology Solutions Deutschland.

Fujitsu will neue Partner rekrutieren. Channel-Insider stellte Fragen an Jörg Brünig, Senior Director Channel bei Fujitsu Technology Solutions Deutschland.

Was war Ihr Eindruck von der IT-Business in Stuttgart?

Wir haben einige Partner hinzugewonnen und Verkäufe getätigt. Insgesamt war die Messe aber zu ruhig. Der Zeitpunkt direkt nach den Ferien in Baden-Württemberg war unglücklich, viele Partner sind in der Projektvorbereitung. Auch gibt es zu viele gleichzeitige Herstellerveranstaltungen.

Was sind Ihre Erwartungen an ihr eigenes Forum in München im November?

Das wird ein ganz außerordentliches Ereignis. Wir erwarten wiederum ein außerordentliches Wachstum bei der Anzahl der Besucher; 30 bis 40 Prozent der Besucher sind Partner. Wir sponsern Bus-Reisen, auf denen unsere Händler mindestens 25 Endkunden mitbringen. Es wird zahlreiche Neuankündigungen geben. Auch das Rahmenprogramm kann sich sehen lassen, einschließlich eines Auftritts von Anastacia.

Jörg Brünig, Senior Director Channel bei Fujitsu Technology Solutions Deutschland.
Jörg Brünig, Senior Director Channel bei Fujitsu Technology Solutions Deutschland.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Welche Arbeitsschwerpunkte gehen Sie im Rest des Jahres an?

Wir wollen neue Partner rekrutieren. Den Einstieg erleichtert dabei unseren Welcome-Deal Support mit zusätzlichen Rabatten im Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 31. März drei Prozent Rabatt auf Notebooks und PC und sogar bis zu acht Prozent auf Server und Storage. Die Unsicherheiten im Markt bescheren uns einen nennenswerten Zuwachs an Partnern. Unser Channel-Programm läuft gut.

Welche Qualitäten sollten Fachhändler mitbringen, die eine Partnerschaft mit Ihnen eingehen wollen?

Wir wünschen uns Service-Partnerschaften. Ein Händler sollte also Produkte reparieren und die Endkundensituation abdecken können. Wir haben aktuell 1.500 Service-Partner in Deutschland. Damit sind wir zwar gegenüber unseren Wettbewerbern am breitesten aufgestellt, aber Verstärkungen sind jederzeit willkommen. Unser Geschäft läuft sehr gut, bei Servern haben wir sogar um 130 Prozent zugelegt.

Zur Cebit haben Sie den Tablet-Rechner STYLISTIC Q550 vorgestellt. Wie entwickelt sich die Nachfrage?

Der Q550 ist ein echtes B2B-Tablet. Generell bedürfen B2B-Tablets noch der Positionierung im Markt. Wir erhoffen uns aber große Impulse, wenn Microsoft Windows 8 erscheint, das ja eine viel bessere Unterstützung für Tablet-PCs bieten wird.

Wie werden generell ihre mobilen Rechner aufgenommen?

Bei Notebooks sind derzeit vor allem die unteren Preissegmente gefragt. Der Markt ist extrem preissensitiv, was zum Teil durch die Probleme unserer Wettbewerber intensiviert wird. Wir sind aber auch sehr gut unterwegs mit unseren mobilen Workstations, vor allem in den Bereichen Maschinenbau, Architektur und Geodaten.

Und wie ist die Situation bei Servern?

Bei Servern geht der Trend zur Virtualisierung. Wir haben in Deutschland bereits einen Virtualisierungsgrad von 60 Prozent. Der Partner kann hier mit Service Geld verdienen. Generelle gehen die Durchschnittspreise der Server nach oben und es gibt einen Trend hin zu Blades. In Deutschland liegen wir beim Marktanteil im Server-Markt an zweiter Stelle, weltweit auf Rang vier. Die Serverentwicklung und Produktion erfolgt bei uns in Augsburg. Ergänzend gibt es eine local Assembly in Japan.

Wie entwickelt sich das Cloud-Thema?

Derzeit treiben 75 deutsche Partner unser Cloud-Geschäft voran. Das wird noch stark ansteigen.

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