VMware will besser über Lizenzmodell informieren

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Die Ankündigung des neuen Lizenzmodells für VMware vSphere v5 ist auf ein durchwachsenes Echo gestoßen. Der Hersteller hofft, die Kunden doch noch zu überzeugen.

VMwares Ankündigung eines neuen Lizenzmodells für VMware vSphere v5 (auf der Basis von RAM statt vorher CPU) hat für lebhafte Diskussionen gesorgt. Martin Niemer, Director SMB Solution Marketing, EMEA bei VMware, ist aber davon überzeugt, dass die Vorteile für die Kunden überwiegen: »Mittelfristig werden auch andere Hersteller unser Modell übernehmen«. Etwa 90 Prozent der Kunden würden davon profitieren. Das bisher mehrheitliche negative Echo von Kundenseite führt Niemer darauf zurück, dass die Kunden nicht richtig gerechnet haben. Kalkulatoren für das neue Lizenzmodell gibt es hier, hier und hier.

»Das Entscheidende ist, darauf zu achten, dass die Ressourcen gepoolt werden«, betont Niemer. Für die bisherigen Versionen bis vSphere 4 gilt ohnehin noch das alte Lizenzmodell. Niemer sagt zu, das Feedback von Kundenseite genau zu beobachten. Für eine Diskussion über mögliche Korrekturen sei es aber noch zu früh. Von vielen Kunden wird bemängelt, die Rechnungseinheit von 3 GB RAM sei zu klein.

Der Hersteller will seine Informationsangebote ausbauen und bietet verschiedene Webinare zu diesem Thema. Auch die Account und Partner Manager von VMware sollen aktiv auf die Kunden bzw. Händler zugehen, um sie von den Vorteilen des neuen Lizenzmodells zu überzeugen.

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