Warum Kollaborations-Projekte scheitern

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Viele Projekte zur Einführung von Kollaborations-Software bleiben stecken. Die Marktforscher von Gartner nennen einige Gründe.

Bessere Zusammenarbeit im Unternehmen klingt nach einer tollen Idee, und viele IT-Hersteller bieten Kollaborations-Software, die den Ideenaustausch fördern soll. Im wirklichen Leben lauern aber viele Fallstricke und die Analysten von Gartner haben einige zusammengestellt. So ist es etwa ein Irrglaube, man brauche nur einige Software-Tools zu implementieren und alles laufe wie am Schnürchen. Ohne genau die Prozesse und das Arbeitsklima in der Firma zu berücksichtigen, funktioniert das nicht. Auch ist Kollaboration nicht ein Wert an sich, sondern die Unternehmensleitung soll ein klares Ziel ausgeben, welchen Vorteil sie sich konkret erhofft. Zudem können Kollaborations-Tools zum echten Zeitfresser werden, wenn es nicht klare Vorgaben zum Einsatz gibt. Die Masse der Mitarbeiter sind weder enthusiastische Nutzer noch knallharte Verweigerer, sondern müssen zum Einsatz der Tools motiviert und angeleitet werden. Und dass die es ein instinktives Wissen gibt, wie die Tools richtig zu verwenden sind, ist ein Mythos. Ohne echte Schulungen wird aus der schönen neuen Arbeitswelt nichts werden.