Windows 7: Die Welle rollt an

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Bisher waren Unternehmen bei der Umstellung auf Windows 7 eher zögerlich. Das ändert sich allmählich und es winken ausgezeichnete Geschäftschancen im zweiten Halbjahr.

Microsoft Windows 7 ist ein großer Erfolg und es sind mehr Kopien an den Mann gebracht worden als von Windows Vista und Windows XP in einem vergleichbaren Zeitraum seit Verkaufsstart. Aber bisher haben sich eher Verbraucher für das neue Betriebssystem entschieden, während Unternehmen noch zurückhaltend sind. »Unsere ursprünglichen Erwartungen an eine rasche Unternehmensmigration sind enttäuscht worden«, gibt Horst Droege, Produktmanager bei Matrix 42, zu.

Aber jetzt läuft die Migrationswelle langsam an und Matrix 42 glaubt, mit seinem Produktportfolio die richtige Antwort zu haben. Vor allem eine Kombination einer Migration zu Windows 7 und der Einführung einer virtuellen Desktop Infrastruktur (VDI) sei eine sinnvolle Kombination, so Droege. Unterschätzen sollte man den Aufwand einer Migration aber keinesfalls. Matrix 42 empfiehlt mit seinem Produkt Empirum v 14 ein Vorgehen in sechs Schritten:

1. Discover Hier geht es darum, die Lizenzen zu optimieren und den Bestand zu erfassen

2. Analyse Hardware Upgrades und Bedarf an Hardware-Austausch einzuschätzen, Treiber und Kompatibilität prüfen

3. Testen Es kommt darauf an, die Endanwender einzubinden und die
Fortschritte im Auge zu behalten

4. Remediate (Virtualize) bei Problemen kann Virtualisierung viele Konflikte lösen. Matrix 42 rät vom Einsatz des XP Modus in Windows 7 ab, da dadurch ein erhebliches Management-Problem entsteht

5. Deploy Dies ist normalerweise die längste Phase, mit Matrix 42 Software aber schmerzfrei. Es dauert einige Stunden, idealerweise am Wochenende. Es wird alles zentral gesteuert, aber ein Service Catalog erlaubt Anwendern eine Mitentscheidung

6. Operate Lizenz und Compliance Konflikte in Echtzeit abfragen, Probleme mit Service Catalog selbst lösen