Microsoft: Geschäftschancen bei Unified Communications und Business Intelligence

News

Nach einem halben Jahr seit Umgestaltung des Partnerprogramms zieht Microsoft Bilanz. Die Anforderungen insbesondere an die Gold-Partner sind gestiegen, es gibt aber auch noch ungenutzte Geschäftschancen.

Oliver Gürtler Direktor Partner Strategy & Programs bei der Microsoft Deutschland GmbH, sieht sich in der Lage, 180 Tage nach der Umgestaltung des Microsoft Partner Networks eine Zwischenbilanz zu ziehen und diese fällt positiv aus. 478 deutsche Partner haben die neuen, angehobenen Qualifikationen für den Gold-Status bereits geschafft, was deutlich über den Erwartungen von Microsoft liegt. Deutschland liegt im internationalen Benchmark vorn und die deutschen Partner zeichnen sich durch ein besonderes Engagement aus. »Die Partner sehen die Geschäftsmöglichkeiten und vertrauen auf den Wert des Gold-Status«, erklärt Gürtler. Der Gold-Status ist aufgewertet, die Zahl von vorher 1600 Gold-Partnern wird reduziert. Auch die Silber-Partner engagieren sich und Gürtler erwartet, dass bis zum 30.Juni, also bis zum Ende des Microsoft-Fiskaljahres, 2.000 Systemhäuser den Silber-Status erreichen.  

Oliver Gürtler Direktor Partner Strategy & Programs bei der Microsoft Deutschland GmbH

Microsoft kann aktuell insgesamt 37.000 registrierte deutsche Partner vorweisen. »Dem IT-Channel geht es gut, die Hänlder investieren in Partnerstufen«, erklärt Gürtler. Etliche tausend Partner nehmen bereits an Social Communities teil und die In-house-Lizenzen, die Reseller kostenfrei erwerben können, sind attraktiv. Die Umstellung der Unternehmens-IT auf Windows 7 wird demnächst ein Wachstumstreiber, denn der Großteil der Firmen ist von Windows XP noch nicht migriert. Nachholbedarf und damit große Geschäftschancen sieht Gürtler bei Unified Communications (Lync Server), ebenso bei Business Intelligence, Customer Relationship Management, Systemmanagement und Virtualisierung,

»Der Kunde fragt nach dem Gold Status des Systemhauses«, ist sich Gürtler sicher. Er gibt zu, dass es dieses Jahr eine Gratwanderung gibt, weil beim Kunden noch nicht die Kommunikation über die Änderungen angekommen ist. Das soll sich ändern: Im Sommer wird eine »Winning Together” Kampagne gestartet, wo unter anderem die 300 deutschen Partner, die auf weltweiten Partner-Konferenz in Los Angeles teilnehmen, auf einem gemeinsamen Foto abgelichtet werden. »Dies wird in der Breite kommuniziert und hilft beim Kunden«, meint Gürtler.