PC-Verkäufe sinken

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Um 16,5 Prozent ist der Verkauf von PCs in Deutschland im ersten Quartal 2011 eingebrochen.

Nur noch 2.769.000 PCs sind laut den Marktzahlen von Gartner in den ersten drei Monaten des Jahres 2011 über den Ladentisch gegangen. Das entspricht einem Rückgang von 16,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ist der stärkste Einbruch seit zehn Jahren. Das Minus war mit 21 Prozent bei mobilen Rechnern sogar noch größer als bei Desktop-PCs (minus sieben Prozent). Der Absatz mit Mini-Notebooks oder Netbooks ging auf die Hälfte zurück. Bei den Herstellern war von dieser Entwicklung am stärksten Acer betroffen, das nur noch 404.000 Geräte verkaufen konnte (minus 45,6 Prozent). Acer will nun seine Geschäftsstrategie ändern. Gut gehalten hat sich dagegen HP, das mit 429.000 Stück sogar ein leichtes Plus bei den verkauften Rechnern vorweisen konnte (plus 0,5 Prozent). HP tritt in Deutschland preisaggressiv auf. Auf der Erfolgsspur befindet sich auch Samsung mit plus 28 Prozent, während Dell (minus 16,7 Prozent) und Asus (minus 4,6 Prozent) Federn lassen mussten.