Server-Markt wächst zweistellig

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Der Server-Umsatz hat um 16,4 Prozent zugelegt. Davon haben fast alle Hersteller profitiert, nur Oracle laboriert immer noch an den Nachwehen der Sun-Übernahme.

Im vierten Quartal 2010 ist die Stückzahl der verkauften Server um 6,5 Prozent und der Umsatz um 16,4 Prozent auf ein Volumen von 14,6 Milliarden Dollar gewachsen, so die Zahlen der Marktforscher von Gartner. Die neuen Prozessoren von Intel und AMD hätten einen neuen Upgrade-Zyklus angeregt, kommentiert Gartner. Gefragt waren vor allem Blades auf der einen und Mainframes auf der anderen Seit. Dagegen sind Unix-Server nach wie vor unter Druck. Auf der Erfolgsspur sind vor allem IBM und Dell, etwas dahinter HP. Dagegen es Oracle immer noch nicht geschafft, den schon seit einiger Zeit anhaltenden Negativ-Trend zu stoppen.

Marktführer IBM hat mit einem Umsatzwachstum von 26,4 Prozent seine Position ausgebaut und profitiert von der starken Nachfrage nach System x und z Servern.  Auch HP wuchs mit einem Plus von 12,8 Prozent zweistellig. Dell konnte 26,4 Prozent zulegen. Oracle musste dagegen ein Minus von 16,8 Prozent beim Umsatz hinnehmen. Die Stückzahl der verkauften Oracle-Server ging sogar um 40,8 Prozent zurück. Fujitsu konnte die Stückzahl um 12,4 Prozent ausbauen, was aber dennoch zu einem Umsatzrückgang von 0,5 Prozent führte. Eine eindeutige Erfolgsstory für Fujitsu ist der europäische Kontinent: Hier konnten die Augsburger die Stückzahl der verkauften Server um 20,5 Prozent und dem Umsatz um 14,5 Prozent ausbauen.