»Das gesamte Sicherheitskonzept muss neu definiert werden«

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Die Anwender bringen ihre eigenen Computer mit zur Arbeit und umgehen Sicherheitskonzepte. Damit Unternehmen ihren Mitarbeitern mehr Freiheit geben und trotzdem gesichert bleiben, ist ein Umdenken der Security-Anbieter nötig, fordert Cisco.

Das Apple iPad verändert die IT-Welt. Viele Unternehmen, darunter auch Cisco, erlauben ihren Angestellten mittlerweile, das Gerät ihrer Wahl bei der Arbeit zu verwenden. Und das hat handfeste Vorteile, wie Tom Gillis, Vice President und General Manager Cisco Security Technology Business Unit, feststellt. Bei Cisco intern habe die Mitarbeiterzufriedenheit bei den 60.000 Angestellten um 200 Prozent angezogen und gleichzeitig seien die Kosten um 25 Prozent gesunken: »Wahlfreiheit ist gut fürs Geschäft«, betont Gillis. Aber die Schattenseite sei, dass die Sicherheitsarchitektur archaisch sei und die Angestellten die Sicherheitsmechanismen als Barriere ansehen und aktiv umgehen. »Wir verlieren die Kontrolle über den Endpoint«, warnte Gillis. Cisco reagiert auf diese Herausforderung mit der Sicherheitsarchitektur Secure-X, die Zusammenhänge erkennen kann. Gillis fordert, Unternehmen müssten einen neuen Weg finden, wie sie Mitarbeiter, Anwendungen, Geräte, Orte und Zeiten identifizieren können und verstehen, wie ein Angestellter auf die Daten zugreift.