Beschleunigte Einführung von Web-Conferencing in Europa

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Die Web-Conferencing-Technologie reift heran und bahnt sich ihren Weg in die Unternehmen. Ihren wirklichen Mehrwert entfaltet die Technologie aber nur bei der Integration in eine Unified Communications Infrastruktur.

Laut einer Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan erwirtschaftete der gesamteuropäische Markt für Web-Conferencing-Dienstleistungen und Software im Jahr 2009 Umsätze von 248 Millionen US-Dollar bei einer Wachstumsrate von 18,3 Prozent seit dem letzten Jahr. Bis 2015 soll der Markt auf 1,01 Milliarden US-Dollar anwachsen, was einer jährlichen Wachstumsrate von 26,4 Prozent entspricht.

»Anbieter arbeiten derzeit erfolgreich an der Integration von Web-Conferencing mit landläufigen Geschäftsanwendungen und –vorgängen«, erklärt Iwona Petruczynik, Research Analyst bei Frost & Sullivan. »Erhebliche Anstrengungen werden auf offene Plattformen verwendet sowie auf Anwendungen von Drittanbietern, wie Widgets und Mashups.«

Wenn Unternehmen mit Anbietern von Hosted-Web-Conferencing zusammenarbeiten, befindet sich die Anwendung außerhalb der unternehmenseigenen Firewall und funktioniert auf Abruf (on-demand). Zurzeit sind viele der Vorteile des Hosting, wie geringe Einführungskosten, größere Zuverlässigkeit und die Fähigkeit, internes Support-Personal frei werden zu lassen, für Kunden attraktiv, die Web-Conferencing für eine kleine Auswahl von Geschäftsanwendungen einsetzen.

Petruczynik erklärt: »Der wahre Wert von Web-Conferencing und anderen Collaborative Communications liegt in deren Integration in eine offene Plattform, auf der Endverbraucher die derzeitig übliche Nutzung von multiplen Tools für multiple Prozesse aufgeben und statt dessen ein Unified Communications-Produkt verwenden werden, von dem Conferencing und Collaboration ein wesentlicher Teil sein werden.«