Computacenter wird Premier Business Partner von Red Hat

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Computacenter Deutschland hat seine langjährigen Beziehungen zu Red Hat vertieft und erreicht die höchste Stufe im Partnerprogramm.

Red Hat, Anbieter von Open-Source-Lösungen, hat das Systemhaus Computacenter Deutschland zum Premier Business Partner IT Infrastructure ernannt. Als Red Hat Premier Business Partner für IT Infrastructure erhält Computacenter Zugang zu den neuesten Technologien und Lösungen von Red Hat.

Im Rahmen von Red Hats Partnerprogramm bildet der Premier Business Level die höchste Stufe und setzt erfolgreiche Implementierungen mit Open-Source-Produkten in einer Vielzahl von Projekten voraus. Premier Business Partner zeichnen sich aus durch eine umfangreiche und intensive technische Expertise rund um Red Hats Infrastrukturprodukte, eine enge Zusammenarbeit mit Red Hat in allen Bereichen sowie ein hohes Maß an Serviceorientierung und Kundenzufriedenheit.

»Seit sechs Jahren schon ist Computacenter Partner von Red Hat und wir haben uns gemeinsam immer neue Einsatzgebiete für Red Hats Technologien in Unternehmen erschlossen«, erklärt Dirk Schiller, Practice Leader bei Computacenter. »Computacenter Deutschland ist für Red Hat ein strategisch bedeutsamer Partner, mit dem wir schon seit vielen Jahren in umfangreichen und komplexen unternehmenskritischen Projekten sehr eng zusammenarbeiten«, sagt Petra Heinrich, Vice President Partners and Alliances EMEA bei Red Hat.

Gleichzeitig hat die Computacenter Gruppe ihre vorläufigen Geschäftsergebnisse bekanntgegeben. Es wird erwartet, dass der untestierte bereinigte Gewinn vor Steuern für das Jahr 2010 im oberen Bereich der Markterwartungen liegen wird. Einer der Haupttreiber für das gute Ergebnis ist darin zu sehen, dass Computacenter das starke Wachstum im Servicegeschäft auch 2010 fortsetzen konnte. So legte der Gruppenumsatz in diesem Bereich um 6 Prozent und bei konstanten Wechselkursen sogar um 8 Prozent zu. Zudem konnte das Unternehmen seine Servicevertragsbasis um ebenfalls 8 Prozent erhöhen. Diese positive Entwicklung war gepaart mit einem Wiedererstarken des Produktgeschäfts, da Kunden vermehrt in ihre IT-Infrastrukturen investierten. Der Produktumsatz stieg entsprechend um 13 Prozent und um 15 Prozent bei konstanten Wechselkursen, wenn man die Effekte des Verkaufs des Distributionsgeschäftes in UK Ende 2009 nicht berücksichtigt, aber Akquisitionen einbezieht.

Wie in den Halbjahresergebnissen berichtet, sah sich Computacenter Deutschland mit einem herausfordernden 1. Quartal 2010 konfrontiert. Das Geschäft des hiesigen Unternehmensteils verbesserte sich aber von Quartal zu Quartal und über das gesamte Jahr hinweg. Dies schlug sich auch im Gesamtumsatz nieder, der in Euro um 12 Prozent zulegte. Akquisitionen heraus gerechnet betrug er immer noch acht Prozent. Dabei wuchs der Serviceumsatz im gesamten Jahr 2010 um vier Prozent, im zweiten Halbjahr sogar um neun Prozent. Der Produktumsatz legte 2010 insgesamt um 18 Prozent zu und wenn man nur die letzten sechs Monate betrachtet um 19 Prozent.

»Kunden sind sich bewusst, dass sie ihre Systeme wieder erneuern, erweitern und verbessern müssen. Nachdem sie in den ersten Monaten des Jahres 2010 aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung unsicher waren und ihr Budget zusammenhielten, investieren sie wieder in ihre IT-Infrastrukturen. Computacenter ist hervorragend aufgestellt, Kunden dabei zu unterstützen und Mehrwerte für ihr Geschäft zu erzielen. Entsprechend konnten wir die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2010 ausgleichen und deutlich zulegen. Die derzeitige gesamtwirtschaftliche Lage, der aktuelle Auftragsbestand und insbesondere unser in 2010 weiter abgerundetes Portfolio stimmen mich optimistisch, dass wir den Trend auch 2011 fortsetzen werden«, so Oliver Tuszik, CEO und Vorstandsvorsitzender von Computacenter Deutschland.