Exchange virtualisiert

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VMware Technologie kann dafür sorgen, dass Microsoft Exchange wesentlich flexibler wird.

Mit Exchange 2010 hat Microsoft zahlreiche Verbesserungen eingeführt. Allerdings gibt es immer noch Einschränkungen, die durch physische Hardware erzwungen werden. Microsoft hat es mit Erleichterungen bei den Lizenzbedingungen attraktiver gemacht, Exchange auf eine virtuelle Infrastruktur aufzusetzen. Dazu gehört, dass VMware ESX 3.5 Update 2 (einschließlich vSphere) jetzt für das Microsoft Server Virtualisation Validation Program (SVVP) zertifiziert ist und Microsoft die Lizenzpolitik auf 41 Server-Anwendungen (einschließlich Exchange) für den Einsatz in virtuellen Umgebungen angepasst hat. Die Anwendungslizenzen sind zwar immer noch an physische Server gebunden, aber es ist jetzt immerhin hat Microsoft jetzt die 90-Tages-Frist aufgehoben, wenn eine Applikation von einem Server zum anderen verschoben wird. Das erleichtert den Einsatz von vMotion und VMware HA.
  

Technisch ist zu beachten, dass die Leistung von Exchange sehr vom Design der Server-, Netzwerk- und Storage-Infrastruktur abhängt. Insbesondere bei der Storage-Anbindung gibt es zahlreiche Fallstricke. Mit Exchange 2010 hat es eine entscheidende Änderung gegeben: Die Page Sizes sind von 8 auf 32 KB erweitert worden, was weniger, aber größere Schreib-Operationen bedeutet. Viele Client-Verbindungs-Operationen sind an den Client Access Server ausgelagert worden. Dadurch wird es sehr viel einfacher, die Vorteile von vSpere mir Exchange 2010 zu nutzen. Und darüber hinaus ist auch einfacher Exchange 2010 auf vSpehre auszurollen als die Vorgänger. Performance-Tests mit den Microsoft Tools Jetstress and LoadGen haben gezeigt, dass sich die Schnelligkeit des virtualisierten Exchange nicht wesentlich vom unvirtualisierten unterscheidet.