Mehrwert durch Mac App Store

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Am 6. Januar öffnet Apples Mac App Store seine Pforten. Eine Bedrohung für den stationären Fachhandel ist er wohl nicht, eher ist ein Mehrwert zu erwarten.

Nachdem das Konzept der App Stores bei Apple iPhones und iPads erfolgreich war, sind nun auch die traditionellen Mac-Rechner an der Reihe. Am 6. Januar öffnet Apples Mac App Store seine Pforten. In der Gemeinde der Mac-Entwickler hat dies bereits für einige Unruhe gesorgt, aber für den Fachhandel gibt es wohl keinen Anlass zu Besorgnis. Apples strenge Richtlinien haben schon bei den Lesern von »Bild« und »Stern« wegen zensierter Busen für Ärger gesorgt, aber in diesem Fall ist die Wirkung positiv. Laut Apple sollen über den Mac App Store nur funktionale, fertige Software verkauft werden. Es dürfen keine Demos, Trial-Versionen und Werkzeuge dort eingestellt werden. Kernel-Erweiterungen, für die der Anwender Root-User-Privilegien benötigt, sind ebenso untersagt. Dass die Programmierer darüber verärgert sind, ist nachzuvollziehen. Aber im Endeffekt werden die Einschränkungen wohl dazu führen, dass keine High-End-Software im Mac App Store zu finden sein wird. Eher sind kleine Programme zu erwarten, die die Funktionen eines Mac-Rechners etwas aufwerten und damit auch für den Fachhandel Beratungspotenzial eröffnen, ohne allzu viel Umsatz abzuzweigen. Und Software-Entwickler müssen zwar 30 Prozent ihres Umsatzes an Apple abgeben, aber im Gegenzug hat dieses Vertriebsmodell auf den i-Geräten ja bereits gut funktioniert.    

Der Mac App Store erweitert das Angebot an Apps auf die stationären Rechner