Oracle-Kunden unzufrieden mit Support

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Der Support von Oracle ist zu teuer und zu schlecht, bemängeln zahlreiche Kunden.

In den vergangen beiden Jahren war SAP das Opfer eines regelrechten Aufstandes der Kunden gegen zu hohe Wartungsgebühren und Support-Kosten. Die Situation bei Hauptwettbewerber Oracle ist aber nicht wesentlich besser, wie eine Studie des amerikanischen Marktforschungsunternehmens Computer Economics ergeben hat. 42 Prozent der Kunden, die Oracle Anwendungen einsetzen, bemängeln die Qualität des Supports. 58 Prozent halten die Support-Kosten für überhöht. Trotzdem planen 37 Prozent, ihr Budget für Oracle-Anwendungen aufzustocken. Etwa 25 Prozent glauben, dass der Oracle-Anteil an ihrem IT-Budget sinken wird und der Rest rechnet mit mehr oder minder unveränderten Positionen.

Die Unzufriedenheit variiert nach Produktkategorie. Am meisten auszusetzen haben die Kunden von Peoplesoft, aber auch die E-Business-Suite steht im Kreuzfeuer der Kritik. Besonders wenn ältere Versionen im Einsatz sind, sinkt die Zufriedenheit drastisch.  Etwa 25 Prozent der Oracle-Anwendungs-Kunden verwenden Sun-Hardware. Bemerkenswerterweise ist gerade diese Gruppe sehr pessimistisch, was die Support-Kosten angeht. Nur sehr wenige wollen die neue Exadata-Storage-Hardware insetzen.