Parallels Plesk 10: 100 Neuerungen für effizientes Hosting

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Parallels bringt mit dem Produkt Plesk Panel 10 über 100 neue Funktionen, darunter eine verbesserte Nutzung der Hardware-Ressourcen von Virtual Private Servern (VPS) und eine überarbeitete Benutzeroberfläche. Damit wird es für Hoster einfacher, ihre Services an Endkunden zu verkaufen.

Parallels forciert das Geschäft mit Internet Service Providern (ISPs). Etwa 40 ISPs konnte der Hersteller auf seinem EMEA Partner Forum in München im Oktober begrüßen. Für diese ist das neue Produkt Plesk Version 10 hochinteressant, denn sie können damit einfach die Web-Sites der Endkunden einfach verwalten und überwachen. Es bietet nicht nur mehr nur Kontrolloberflächen, sondern logisches Hosting auf einem Server für Shared Hosters. Das Hosting Model ist überarbeitet, was größere Flexibilität bietet. Statt wie vorher Domain-Hosting ist jetzt abo-basiertes multi-Domain Hosting möglich.

Greg Bartholomew, Vice President Parallels, betont: »Es wird für Reseller leichter zu verkaufen auf einer per Server Basis.« Es gibt nun eine optimierte Übersicht über Kunden und Domains. Add-On-Sales ermöglichen zusätzliche Umsätze mit der Partner Store Front. Dies erleichtert den Hosting-Partnern Zugang zum Anwendungs-Verkauf an die Endkunden, einige Antiviren- und Sicherheits-Lösungen sind bereits konfiguriert.

Mit Parallels Plesk Panel 10 können Anbieter von dedizierten und Virtual Private Servern ihren Kunden sehr schlank kombinierte Dienste und neue Produkte zur Verfügung stellen. Mit einer speziellen Version von Parallels Plesk Panel 10 für VPS erreichen Hosting-Anbieter eine um 20 – 40 Prozent höhere Serverdichte.

Parallels Plesk Panel 10 umfasst jetzt erstmals und ohne zusätzliche Kosten die folgenden beiden Software-Komponenten: Mit Parallels Plesk SiteBuilder profitieren vor allem Kleinunternehmen von einer leicht bedienbaren und “Wizard”-basierten Webanwendung für die Erstellung und die Verwaltung von Websites. Der integrierte Parallels Customer and Business Manager unterstützt Service Provider dabei, Bestellung, Abrechnung und Bezahlung ihrer Dienste zu automatisieren.

Außerdem hat sich der Anbieter mit dem Apple Mac-Emulator Parallels Desktop einen Namen gemacht. Die aktuelle Version 6.0 ist seit September verfügbar und ist bei der Anwendungsleistung um etwa 41 Prozent schneller als der Vorgänger 5.0, die 3D-Leistung ist bis zu 80 Prozent schneller. Die verbesserte Festplatten-I/O-Performance gewährleistet bis zu 35 Prozent schnellere virtuelle Maschinen mit Windows 7, Windows Vista und Windows XP als in Parallels Desktop 5. Stefan Hölzl, General Manager EMEA Parallels, freut sich: »Wir halten  73 Prozent Marktanteil in den USA, in Deutschland dürften die Zahlen ähnlich sein.« Als Grund für den Vorsprung gegen Hauptwettbewerber VMware führt er an, dass Parallels seine Kraft fast ausschließlich auf den Mac konzentriere. Um die Attraktivität zu erhöhen, hat Parallels auch eine ergänzende, kostenlose Mobile-App für den iPad, iPhone und iPod Touch freigeben. Damit können Nutzer dieser Geräte weltweit auf Windows-Anwendungen zugreifen, die auf einem Mac laufen.