IBM Computerspiel macht Spieler zu Städtebauern

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IBM hat ein Computerspiel auf den Markt gebracht, in dem Spieler wie Bürgermeister einer virtuellen Stadt agieren können. Wasser- und Energieversorgung, Infrastruktur und Finanzwesen müssen wie im realen Leben mit unternehmerischen und ökologischen Zielen in Einklang gebracht werden.

Weltweit ziehen pro Woche etwa eine Million Menschen vom Land in die Städte, die bereits heute etwa 75 Prozent des globalen Energiebedarfs aufbrauchen und etwa 80 Prozent aller CO2-Emissionen produzieren. In »CityOne« sollen die Spieler durch den Einsatz von unterschiedlichen Strategien verschiedene Krisenszenarien bewältigen und die Situation der Städte verbessern. Durch eine Chat-Funktion können sie sowohl andere Teilnehmer als auch IBM-Experten um Hilfe bitten und mit ihnen auch über die reelle Umsetzung der Lösungsvorschläge diskutieren. Ziel des Spieles ist nicht nur, die Spieler für die Probleme von Städten zu sensibilisieren, sondern auch sie aktiv bei der Lösungsfindung einzubinden.

Lernspiele wie »CityOne« gewinnen im Schulunterricht, an Universitäten, aber auch in Mitarbeiterschulungen zunehmend an Bedeutung. Sie sollen Spaß machen und gleichzeitig Kompetenzen schulen. Seit der ersten Ankündigung im Mai haben sich weltweit bereits über achttausend Spieler registriert, um bei »CityOne« teilzunehmen.