Artec: Appliance as a Service bringt mehr als SaaS

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Mit Appliance as a Service (AaaS) kommt eine kostengünstige Möglichkeit zur Sicherung und regelkonformen Archivierung von unternehmenskritischen Daten ins Spiel.

Der Software as a Service (SaaS) Gedanke ist mittlerweile weit verbreitet und hat auch im Umfeld von Datensicherung und Archivierung Anklang gefunden. Dabei ergibt sicht jedoch gerade in diesem Umfeld ein ernsthaftes Problem. Denn SaaS-Modelle implizieren, dass die zurgundeliegenden Daten in einem externen Rechenzentrum verarbeitet oder abgelegt werden. Eben das ist aber selbst dann überaus problematisch, wenn Verschlüsselungsverfahren und andere Sicherheitstechnologien zum Einsatz kommen. Denn der Eigentümer ist letzlich auf Dritte angewiesen und hat keine vollständige Kontrolle mehr über seine Daten. Das ist insbesondere im Zusammenhang mit regelkonformer Archivierung überaus fragwürdig.

Mit seinem neuen AaaS-Modell will der Anbieter Artec diesem Problem Rechnung tragen. Anwender erhalten dabei eine Appliance als Service und bestimmen somit, was mit ihren Daten passiert oder welche Veränderungen am Archiv vorgenommen werden können. Die Verträge seien flexibel gestaltbar, so Artec, und der Kunde habe somit die Möglichkeit auf etwaige Veränderungen im Unternehmen zu reagieren. Egal ob es dabei um eine Verlängerung, ein Systemupgrade oder sonstige Anforderungen geht.

Zu den Vorzügen des neuen Angebots zählen laut Artec unter anderem die sichere AES-Verschlüsselung als Fixed Content, der Einsatz digitaler Zeit- und Datumsstempel, das Vier-Augen-Prinzip sowie komfortable Suchfunktionalitäten zum einfachen Auffinden benötigter Inhalte. Die Lösungen sind plattformunabhängig und lassen sich ohne großen Anpassungsaufwand in Betrieb nehmen. Benutzer können Daten und E-Mails jederzeit per Mausklick und ohne Hilfe von Systemadministratoren wiederherstellen.

»Mit AaaS reagieren wir auf einen wichtigen Markttrend und beseitigen gleichzeitig ein kritisches Problem, das sich daraus ergibt«, kommentiert Friedhelm Peplowski, Director Sales und Marketing bei ARTEC. »SaaS ist für Kunden ein interessanter Ansatz, aber für Anwender dürfen gerade bei der Kontrolle der Daten keinerlei Nachteile entstehen. Wir haben bei der Konzeption dieses Services außerdem Wert darauf gelegt, unser Angebot an die wechselnden Bedürfnisse unserer Kunden auszurichten. AaaS kann mit unseren Kunden wachsen und jederzeit individuell an die sich ständige ändernden Anforderungen angepasst werden.«

AaaS-Kunden erhalten eine Appliance auf Zeit. Damit haben sie anders als bei konventionellen SaaS-Modellen volle Kontrolle über ihre Daten. AaaS ist in verschiedenen Varianten erhältlich und beginnt bei einem Preis von knapp 200 Euro pro Monat.

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