Obskure Öko-Offensive

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Schnell leer werdende Druckerpatronen sind auch ein Umweltproblem. Bei Epson meint man eine Lösung gefunden zu haben. Diese ist zumindest originell.

Was Flaschen recht ist, ist auch bei Druckern billig: Mit dem soeben vorgestellten Eco-Back System führt Epson ein neuartiges Pfandsystem ein, das auf den ersten Blick revolutionär erscheint. Beim Kauf eines Druckers mit der Modellbezeichnung EC-O1 zahlt der Kunde zunächst 50 Euro drauf, die er aber später wieder zurückerstattet bekommt. Nämlich dann, wenn die Patrone leer ist. Interessanterweise gibt man aber nicht die leere Patrone zurück, sondern gleich den kompletten Drucker. Dieser wird dann recycelt: So werden Drucker zu Parkbänken, nehmen wir mal an.

Das Konzept erscheint nur konsequent, nachdem ja ohnehin die Tinte oft teurer ist als das Gerät selber. Die unzertrennliche Einheit aus Tintentank und Tintenspritze soll in diesem Fall eine deutlich längere Lebenserwartung haben als die kurzatmigen Auswechseltanks. Eine saubere Lösung? Zumindest für die Schreibtischschublade: Denn nicht selten bleiben ja die Patronen als proprietäre Altlast zurück und sind damit dann langlebiger als das Produkt, für das man sie mal gekauft hat. Mehr hierzu.

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