Keine Rettung für Maxdata

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Mit dem Rückzug eines möglichen Investors ist in den letzten Augusttagen für den insolventen deutschen Hersteller und Distributor eine weitere Hoffnung geplatzt.

Wie die “Marler Zeitung” am Standort des unmittelbar vor dem Insolvenz-Verfahren stehenden PC-Herstellers meldet, soll sich ein taiwanischer Notebook-Hersteller für die Übernahme des maroden Unternehmens interessiert, aber in letzter Minute einen Rückzieher gemacht haben. Den rund 200 Mitarbeitern soll daraufhin spontan gekündigt worden sein (mehr hierzu).

Einschätzungen von Beobachtern zufolge soll sich Quanta, so der Name des hierzulande unbekannten Unternemens allein für die Markenrechte interessiert und den Kaufpreis unverschämt zu drücken versucht haben. Sowohl bei Quanta wie auch bei Maxdata hüllt man sich weitgehend in Schweigen zu den aktuellen Vorgängen, betsätigt die Gerüchte aber zumindest indirekt: “Geschäftsleitung und vorläufiger Insolvenzverwalter stehen zur Zeit im Gespräch mit weiteren Interessenten.” “Ein Teil des Personals” habe freigestellt werden müssen, so das offizielle Statement der Firmenleitung in Marl.

Nur den Preis gedrückt? Barry Lam, Gründer des taiwanischen Herstellers Quanta

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