Intel Security führt Channel-Umbau fort

Strategie
Sascha Plathen (Bild: Intel Security)

Mit dem betriebswirtschaftlichen Zusammenwachsen der deutschen Intel-Töchter begann bereits die erste Umbauphase im Vertrieb. In der zweiten Phase will die ehemalige McAfee Freigabeprozesse straffen, Preise vereinheitlichen und Treue belohnen.

Intel Security startet den nächsten Schritt zur Optimierung seines Vertriebs. Wichtigste Neuerung für den Handel ist der Bonus für Reseller mit treuen Kunden.

Intel_ Logo Firmenschild (Bild: Ben Fox Rubin, CNet.com)
Beim neuen Hausherrn Intel arbeitet der frühere McAfee-Channel-Manager Sascha Plathen weiter an Händlerprogrammen (Bild: Intel Security).

Schon vor dem buchhalterischen Zusammenwachsen aller Intel-Töchter hatte Intel Security begonnen, neue Partnerprogramme einzurichten. Das Unternehmen führte die Partnerlevel Silber, Gold und Platin ein und wartet, bis alle Reseller auf das neue System umgestiegen sind. Ab Januar soll dann in einer dritten Runde mit Umsatzsteigerungsmaßnahmen für den Handel begonnen werden.

Partner, die einen eigenen Intel-Security-Bereich schaffen, sollen nun auch an besseren Freigabeprozessen und einer unkomplizierteren Registrierung von Abschlüssen teilhaben – man habe den nötigen Papierkram deutlich minimiert.

Für Wiederverkäufer, die es schaffen, ihre Kunden zu Vertragsverlängerungen zu verpflichten, will Intel die Händlerrabatte erhöhen und weitere Incentives bieten.

Sascha Plathen, Director Channel Sales Central Europe von Intel Security will das Ziel erreichen, “der bevorzugte Anbieter für IT-Sicherheit” zu sein. Da haben er und das Marketing noch eine Menge vor sich: Alle anderen Security-Unternehmen wie zum Beispiel G Data oder Kaspersky arbeiten an ihren Produkten und vermutlich auch an den Händlerkonditionen. Der Krieg darum, als bevorzugtes Produkt beim Kunden zu landen, wird so bereits bei den Resellern ausgefochten.

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