Studie: 2025 gibt es nur noch personalisierte Webshops

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etracker Olaf Brand (Foto: etracker GmbH)

Eine für alle Nutzer gleiche Website wird es in zehn Jahren nicht mehr geben, ergibt eine Befragung von Marketingverantwortlichen in deutschen Unternehmen.

Die Studie “Webanalyse und Website-Personalisierung in Deutschland” der etracker GmbH erkennt aus der Umfrage unter 200 Marketing-Entscheider in kleinen und mittleren Unternehmen aus Deutschland: Die Tage für die Websites, die bei allen Anwendern gleich aussehen, sind gezählt. Drei von vier Marketing-Entscheidern in KMU sind sich demnach sicher, dass in zehn Jahren jedem Website-Besucher eine für ihn passende Variante angezeigt wird.

Stimmungsbarometer Website-Personalisierung (Grafik: etracker GmbH)
75 Prozent der Befragten glauben, dass in 10 Jahren alle Websites personalisiert sind. (Grafik: etracker GmbH)

Die etracker GmbH beauftragte das Marktforschungsinstitut Research Now mit der Umfrage. 73 Prozent der Befragten glauben, dass die Relevanz der Website-Inhalte für verschiedene Besuchergruppen immer ausschlaggebender für den Unternehmenserfolg wird. Zweifler gibt es kaum. Nur einer von zehn Befragten (11 Prozent) ist davon überzeugt, seine Unternehmenswebsite würde auch ohne Personalisierungsmaßnahmen den gewünschten Erfolg bringen.

Das ist leichter gesagt als getan: Know-how-Mangel, IT-Aufwand und Datenschutzbedenken hindern die Händler daran, ihre Websites zu personalisieren. Jeder zweite Befragte (49 Prozent) weiß nicht, wie er sich dem Thema nähern soll. Unabhängig von der Unternehmensgröße scheuen vier von zehn Befragten (38 Prozent) den technischen Aufwand für eine Personalisierungsstrategie. Zudem hegen die Befragten Datenschutzbedenken. Jeder zweite Befragte (51 Prozent) fürchtet, dass sich Nutzer durch personalisierte Angebote auf der Website verfolgt fühlen könnten. Gerade deshalb kann Personalisierung nur dann erfolgreich sein, wenn Unternehmen die Datenherkunft für die Website-Besucher transparent machen, glauben zwei von drei Befragten.

(Grafik: etracker GmbH)
66 Prozent wissen, dass sie die Datenherkunft transparent machen müssen um Umsätze zu generieren. (Grafik: etracker GmbH)

Dabei ist es vielleicht gar nicht so schwer: Olaf Brandt, Director Customer Acquisition & Communications bei der etracker GmbH, meint „Für Personalisierung braucht es keine Raketentechnik“ und spornt de Betreiber an, den Einstieg in die Personalisierung jetzt zu wagen, um nicht vom Wettbewerb abgehängt zu werden

„Wenn Website-Besucher im richtigen Moment Anreize erhalten, die zu ihren Interessen und ihrem Verhalten passen, kann Umsatz, Kundenbindung und Nutzeraktivität gesteigert werden“, fügt er an, denn „Kleine und mittlere Firmen oder Onlineshops können auch ohne Raketentechnik oder gigantische Budgets Personalisierungsmaßnahmen auf der Website umsetzen. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von erschwinglichen und intuitiven Lösungen, um Besuchern ein persönlicheres Surf- und Einkaufserlebnis zu bieten, Promotionsmaßnahmen gezielter einzusetzen oder Konversionen zu retten.“

Die Ergebnisse der etracker-Studie ist gegen Angabe der Kontaktdaten zum Download erhältlich. Wer regelmäßige Analysen seiner Seiten benötigt, findet Preise und Leistungen dazu im Web.

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