Fünf Millionen Chromebooks verkauft

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Laut der Prognose von Gartner sollen 2014 5,2 Millionen Notebooks mit dem Betriebssystem Chrome OS verkauft werden. In Deutschland gibt es gegen das Konzept nach wie vor Bedenken.

Google hat seine Chromebooks sehr erfolgreich im amerikanischen Bildungswesen platziert. Versuche mehrerer PC-Hersteller, diesen Erfolg auch im deutschen Erziehungssektor zu wiederholen, sind laut Informationen aus Branchenkreisen in Ansätzen steckengeblieben. Die Verkaufszahlen weltweit mögen Google über den Misserfolg in Deutschland hinwegtrösten.

Laut einer aktuellen Prognosen des IT-Research- und Beratungsunternehmens Gartner werden im Jahr 2014 5,2 Milliarden Chromebooks verkauft werden. Das entspricht einem Anstieg von 79 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2013. Nach Gartner werden sich die Verkaufszahlen von Chromebooks bis zum Jahr 2017 mit dem Verkauf von 14,4 Milliarden Endgeräten fast verdreifachen.

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Fünf PC-Hersteller haben sich der Fertigung von Geräten mit dem Betriebssystem von Google verschrieben. Eindeutig führend ist Samsung, das einen Marktanteil von 64,9 Prozent hat. Zweiter ist Acer mit 21,4 Prozent. Ein Kopf an Kopf Rennen um die Bronzemedaille liefern sich HP (6,8 Prozent) und Lenovo (6,7 Prozent). Dell ist mit 0,3 Prozent bis Ende 2013 nicht aus den Startlöchern herausgekommen.

Chromebooks sind in erster Linie ein amerikanisches Phänomen. 82 Prozent der weltweit verkauften Geräte wurden 2013 in den USA abgesetzt, davon wiederum 85 Prozent im Bildungswesen. Die Marktforscher von Gartner erwarten, dass Chromebooks auch in den nächsten fünf Jahren in einer Nische bleiben werden.

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