Red Hat zeigt den Weg in die hybride Cloud

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Red Hat hat Best Practices für die Storage-Implementierung in einer Open Hybrid Cloud mit einer offenen Software-definierten Lösung aufgestellt, um Systemhäusern das Vorgehen zu erleichtern.

Cloud für Unternehmen werden in den nächsten Jahren vor allem hybrid, also eine Mischung zwischen public und private Cloud. Unternehmen zufolge hat sich in den letzten Jahren das Verhältnis zwischen den gespeicherten Die Herausforderung ist es dabei, große Mengen an strukturierten und unstrukturierten eizubeziehen. Lange Zeit waren beide Segmente in etwa gleich groß, heute entfallen rund 90 Prozent des Speichervolumens auf semistrukturierte und unstrukturierte Daten wie Audio-, Video- und Bilddateien, E-Mails, Office-Dokumente, Zeichnungen, VM-Images etc. Genau hier ist vielerorts ein rasantes Wachstum zu verzeichnen. Mit der Verlagerung der Daten in eine Open Hybrid Cloud lassen sich die Herausforderungen effizient bewältigen. Red Hat empfiehlt dazu sechs Best Practices.

1. Unstrukturierte Datenbestände inventarisieren.
Nur ein geringer Anteil der in einem Unternehmen vorhandenen Daten befindet sich in relationalen Datenbanken. Weitgehend unklar ist, wo die unstrukturierten Informationen wie Bilder, Tabellen, Dokumente, Präsentationen, archivierte Beiträge aus sozialen Medien etc. gespeichert sind. Zu klären ist: Welche Daten liegen vor? Wo befinden sich die Daten? Wem gehören sie? Wann wurden diese zuletzt verwendet?

2. Eine Klassifizierung der Daten vornehmen.
Wenn klar ist, welche unstrukturierten Informationen in einem Unternehmen vorliegen, sollte als nächstes ermittelt werden, wer welche Dateien wie oft in welchen Anwendungsszenarien nutzt und welchen Stellenwert die Informationen für ein Unternehmen haben. Bei vorhandenen Beständen kann die Klassifizierung sehr aufwendig sein, weil es kaum automatisch arbeitende Tools gibt, die auch die Dateninhalte gut erkennen und klassifizieren können. Deshalb ist es auch wichtig, den Ursprung der Daten zu ermitteln. Die objektorientierte Datenspeicherung erlaubt die Vergabe von zusätzlichen Attributen, die sich vor allem bei der Implementierung eines Informationslebenszyklus als enorm nützlich erweisen.

3. Gesetzliche Anforderungen für die Aufbewahrung von Daten und Dokumenten berücksichtigen.
Wichtig bei Belegen, elektronischen Rechnungen oder anderen Geschäftsdokumenten sind die Aufbewahrungsorte

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und die Aufbewahrungsfristen. Es gelten die Regeln und Anforderungen an die Speicherung von Daten und Dokumenten aus dem Bundesdatenschutzgesetz. Cloud-Computing-Anwendungsszenarien, bei denen keine personenbezogenen Daten zwecks Aufbewahrung an Server im Ausland gesendet werden, sind datenschutzrechtlich weniger problematisch. Dokumentenmanagement-Systeme oder Archivierungslösungen können eingesetzt werden, um das Management des Informationslebenszyklus und die Wahl des passenden Speichermediums zu automatisieren.

4. Die Eignung bestimmter Daten für die Open Hybrid Cloud prüfen.
Nach Klärung der grundlegenden Bedingungen können Unternehmen eine Entscheidung treffen, welche Daten, etwa aus Compliance-Gründen, weiterhin im Rechenzentrum vor Ort und welche in der Cloud gespeichert werden können. Die Vorteile einer sicheren Speicherung in der Cloud liegen auf der Hand: Es müssen keine kostspieligen Investitionen in neue Speichersysteme getä