MKS User Conference im Zeichen von Goliath.NET

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Die MKS AG hat auf seiner zweiten User Conference den Start der ERP-Lösung MKS Goliath.NET angekündigt.

Der ERP-Spezialist MKS AG hat in diesem Jahr in Friedrichshafen die zweite MKS User Conference veranstaltet. Der Hersteller konnte etwa 300 Besucher, darunter viele IT-Reseller, begrüßen. Vorstandschef Michael Kempf zog ein positives Resümee „Die User Conference ist für unsere Partner ebenso wie für uns eine gute Plattform, um neue Kundenkontakte zu generieren. Und für unsere Kunden ein wichtiger Treffpunkt.“

Den Startschuss ‚ready to go’ gab es für MKS Goliath.NET. sie ist laut Kempf, „besser und umfangreicher geworden, als wir es selber geplant hatten“. Zu den Features der Lösung zählen unter anderem Mobility-Funktionen und Apps.

Die Gäste hatten die Möglichkeit, zu Sonderkonditionen die neue Software zu erwerben. „Bereits während des Veranstaltungstages wurden viele Gespräche mit ernsthaften Interessenten geführt“ erläutert Sven Thiemann, Sales Consultant bei MKS. Ohnehin, so Vorstandschef Kempf, „haben wir bis unmittelbar vor der User Conference bereits 80 Vorbestellungen und einen Auftragsbestand von mehr als 1,2 Millionen Euro, die es jetzt abzuarbeiten gilt“.

Nun plant Vorstand Kempf im nächsten und den kommenden Jahren weiteren Personalzuwachs. Derzeit sind 40 Mitarbeiter beschäftigt, zusätzlich sechs Softwareentwickler im russischen Wolgograd. „Natürlich hätte ich die Entwickler lieber bei uns in Friedrichshafen“ bedauert Kempf zutiefst. Unabhängig davon hofft er die Zahl der Beschäftigten 2014 um acht bis zehn neue Mitarbeiter steigern zu können. „In diesem Jahr haben wir bereits von den geplanten 15 Stellen acht neu besetzen können, so unter anderem mit Sven Thiemann, der seit April diesen Jahres als Sales Consultant für uns tätig ist. Ab Januar werden wir eine zusätzliche Mitarbeiterin für die Akademie haben.“ Gleichwohl weiß Kempf um die Personalknappheit im Bodenseekreis. „Wir haben in der Region eine Arbeitslosenquote von etwa 2,5 Prozent, da sind Arbeitskräfte, vor allem Spezialisten sehr gefragt.“ MKS baut deshalb auch auf die langjährigen Kontakte zur Hochschule Ravensburg-Weingarten. Unterstützung erfährt das Unternehmen durch Studiendekan Professor Eberhard Hohl, dessen Studenten bei MKS an Projekten mitwirken.

Deutlich verwies der Vorstandsvorsitzende während der User Conference auf die Etablierung der MKS Akademie. Für kommendes Jahr sind 100 Schulungen im Unternehmen und bei derzeit vier Schulungsstandorten von Systemhauspartnern geplant. Auch bei der Akademie ist die Hochschule als Mentor involviert.

An der Fachausstellung nahmen 15 Unternehmen teil: ADN, BusyMouse, COP, Datafox, Diamant Software, electronicSales, G Data, LKS, NETSQUARE, Uniscon, Windata und MCM. Außerdem die GfK (Gesellschaft für Konsumgüterforschung), der BITMi (Bundesverband IT-Mittelstand) und die Systemhauskooperation iTeam, dessen Geschäftsführer, Olaf Kaiser die Key Note zum Thema „Weniger Vertrieb – Mehr Umsatz – Vertriebsprozesse im Wandel“ hielt.

Dass sich die Beteiligung an der Veranstaltung für die Herstellerpartner gelohnt hat, bestätigt unter anderem Alexander Habighorst für die iTeam. „Wir sind sehr zufrieden, haben 14 ernsthafte Kontakte gemacht.“ Ähnlich urteilte zum Schluss der Hausmesse auch Holger Fiedler vom BITMi, der mit vielen Besuchern ins Gespräch kam. „Gerade für die Systemhäuser sind wir als Interessenverband ein wichtiges Sprachrohr“ erklärte er. Versteht sich doch der BITMi als Dienstleister und politische Interessenvertretung des IT-Mittelstandes. Und Christopher Zink von der GfK fasst sein Resümee in wenigen Worten zusammen: „Sehr gute Gespräche mit interessanten Systemhausspezialisten, denen wir unsere Dienstleistungen näher bringen konnten.“

Natürlich stand bei den meisten Gesprächen MKS Goliath.NET im Mittelpunkt, wie auch Jürgen Koch, Geschäftsführer von MCM feststellte. „Wir docken unsere Archivierungssoftware an Goliath.NET und bieten damit ein revisionssicheres Produkt an. Das interessierte erfreulich viele Veranstaltungsbesucher.“ Dieses Interesse nahmen auch andere Aussteller wahr, die ebenfalls mit MKS beziehungsweise der ERP-Lösung zusammen arbeiten. Beispielsweise COP, Diamant Software und Windata. So waren sich Arnd Villwock, Geschäftsführer COP Software und Alexander Mosch, Leitung Neukunden bei Diamant Software, unabhängig voneinander einig, dass sich der Weg nach Friedrichshafen durchaus gelohnt hat, da das Interesse der Fachbesucher deckungsgleich ist mit den Leistungen und Produkten der Aussteller.

„Auch ich werde auf Goliath.NET umsteigen“ berichtet Stefan Rapp, Geschäftsführer des Franchisesystems Professional Refill. Rapp baut in seiner Geschäftstätigkeit auf die Partnerschaft mit dem auf Druckerservice spezialisierten Unternehmen LKS. „Wir arbeiten schon seit vielen Jahren mit MKS zusammen und haben bereits im vergangenen Jahr sehr gute Kontakte bei der User Conference machen können“ sagt LKS-Vertriebsleiter Dirk Huisinga. Zu den langjährigen MKS Partnern gehört auch Electronic Sales mit der Webshop-Lösung es:shop. Geschäftsführer Martin Pfeifer, der ebenfalls im vergangenen Jahr schon dabei war, „kann sich nur lobend äußern“. Sowohl die Ansprache durch die Veranstaltungsgäste wie auch das Interesse am Workshop entsprach den Erwartungen.

Zwar ohne Ausstellungsstand, dafür aber mit großen Erwartungen, ist Ralph Warmbold von Bremerhaven nach Friedrichshafen gereist. „Für unsere Systemhauskooperation sind solche spezialisierten Hausmessen sehr interessant“ stellt der Management Consultant des Nordanex Systemhausverbundes fest. Kein Interesse an Verbundgruppen zeigt Robert Gaulke, Vorstand des Systemhauses Euronet Software AG. Hingegen interessiert er sich für Goliath.NET, weshalb er die Einladung zur User Conference angenommen hat: „Wir haben noch Navision, aber die Version wird nicht mehr gepflegt. Deshalb möchte ich wahrscheinlich auf Goliath.NET umsteigen. Von der Veranstaltung und dem Veranstaltungsort bin ich positiv überrascht.“

Weniger zufrieden äußert sich Jan Schmidt, Account Manger beim Spezialisten für Cloud Services, Busymouse. „Im vergangenen Jahr hatten wir deutlich mehr Kontakte, vor allem Neukontakte. Warum es dieses Mal nicht so gut war, müssen wir noch analysieren. Nichts zu kritisieren gibt es aber an der fachlichen Qualität der Besucher.“ Die Besucherqualität überzeugte auch Uwe Schmitz, der erstmals als Aussteller teilnahm. „Als Distributor und Eigenmarkenhersteller für PCs, Server, Komponenten und Peripherie ist das eine spannende Veranstaltung. Nicht nur weil wir die einzigen Hardwareaussteller sind. Wichtig ist, hierher kommen unsere potenziellen Kunden aus Systemhäusern und dem IT-Fachhandel“ betont der Geschäftsführer von Netsquare.

Fazit von MKS Vorstand Michael Kempf: „Natürlich waren wir vor der User Conference sehr angespannt. Schließlich wurde MKS Goliath.NET eingeführt, auf das viele Partner schon lang warteten. Die Resonanz während der Veranstaltung hat uns bestätigt, dass wir alles richtig gemacht haben. Darum werden wir schon bald die nächsten Veranstaltungen im Rahmen einer Roadshow in 2014 planen“

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