Brocade ermöglicht Campus-Netzwerke

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Mit der HyperEdge Architektur von Brocade lassen sich WLAN-Infrastrukturen einfacher implementieren. Außerdem neu sind das On-Demand Datacenter und erweiterte Unterstützung von Open Stack.

Die Brocade HyperEdge Architektur kommt mit zwei statt bisher drei Schichten aus. Das reduziert die Komplexität von WLAN-Infrastrukturen. Außerdem gibt es verbesserte Sicherheitsmechanismen und eine höhere Ausfallsicherheit sowie ein vereinfachtes Management. Die Datenübertragung erfolgt doppelt so schnell wie bei bisherigen Architekturmodellen. Die Infrastruktur ist selbstheilend, das heißt, wenn ein Router ausfällt, wird die Reichweite der Übrigen erhöht, um die Abdeckung aufrechtzuerhalten. Für Sicherheit vor Angriffen sorgt die Air Defense. Das Ergebnis ist eine Campus-Umgebung, die schnell und einfach skalierbar, aber gleichzeitig auch auf die erhöhte Mobilität der Nutzer ausgerichtet ist. Die Einarbeitung in die neue Architektur sollte für bestehende Brocade-Partner nur mit geringem Aufwand verbunden sein.

Zu den Brocade HyperEdge Features zählen Distributed Services und Consolidated Management sowie Ergänzungen und Erweiterungen des drahtgebundenen und drahtlosen Campus-Produktportfolios von Brocade. Die neuen HyperEdge Funktionen umfassen Centralized Access Point (AP)-Management, Distributed AP Forwarding, Self-healing Brocade Mobility APs und Active-Active Links innerhalb einzelner und skalierter HyperEdge Domains.

Die Brocade HyperEdge Architektur integriert die Zugangs- und Aggregationlayer des Campus-Netzwerks. Intelligente WLAN-APs verknüpfen sich mit den drahtgebundenen Edge-Domains. Der gesamte Datenverkehr wird innerhalb der HyperEdge-Domain verwaltet, wodurch keine Notwendigkeit mehr für komplexe bestehende Protokolle wie das Spanning Tree Protocol (STP) und Controller-orientierten getunnelten drahtlosen Datenverkehr besteht. HyperEdge-Domains können zusammen skaliert und nahtlos in die bestehende Campus-Netzwerk-Infrastruktur integriert werden. Die HyperEdge Architektur wird durch neue Switches, Wireless AP-Modelle sowie einen neuen Wireless-Controller unterstützt, die aktuelle Standards wie 802.11ac unterstützen.

Eine weitere Neuheit ist das „On-Demand Data Center“. Bei einer Infrastruktur, die physikalische und virtuelle Netzwerkelemente miteinander kombiniert, können Kunden Rechen-, Netzwerk-, Speicher- und Dienstleistungskapazität provisionieren, um wichtige Applikationen schneller und leichter, als bei Legacy Data Center Netzwerken bereitzustellen. Ein On-Demand Rechenzentrum auf der Grundlage von Brocades VCS Fabric Technologie vereinfacht und automatisiert Netzwerke und verbessert die Netzwerkeffizienz sowie deren Nutzung und Leistung. Dies stellt einen weiteren bedeutenden Schritt in Richtung Software-Defined Networking (SDN) dar.

Dazu präsentiert Brocade neue Hardware- und Softwareentwicklungen innerhalb seines bestehenden Data-Center-Netzwerk-Portfolios. Zudem hat das Unternehmen sein Engagement für Software, Open Management, Orchestrierung und SDN-Controller-Initiativen durch neue Technologien verstärkt. Damit unterstützen sie das OpenDaylight Projekt sowie OpenStack und das strategische Open-Source-Software-Projekt, um Private, Öffentliche und Hybride Clouds zu ermöglichen.

Mit der Einführung des neuen Brocade VCS Fabric Plugin bietet das Unternehmen eine On-Demand Fabric für OpenStack-basierte Cloud-Umgebungen.
Der Brocade VCS Plugin ist als OpenStack Grizzly Version erhältlich und bereichert die bestehenden Vorteile der Brocade VCS Fabric Technologie – Netzwerk-Automatisierung, Effizienz und Elastizität – um eine einfache Bereitstellung durch OpenStack. Dies ermöglicht es, Kapazitäten und Services in Cloud-basierten Rechenzentren schneller bereitzustellen als mit bestehenden Netzwerk-Architekturen und Bereitstellungs-Tools.

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