RSA setzt auf Security Analytics

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RSA will seinen Partnern das neue Geschäftsfeld Security Analytics schmackhaft machen. Der Hersteller bietet dazu Demo-Systeme.

RSA sieht in Security Analytics eine gute Geschäftsmöglichkeit für den Mittelstand. Das Feld der deutschen Kunden, die sich für dieses Konzept entschieden, ist aber bisher noch übersichtlich: Allein SAP setzt voll darauf. Der Channel Launch ist im Januar mit Security Analytics erfolgt. Dafür gibt es Demo-Umgebungen und kostenpflichtige NFR-Maschinen als virtuelle Maschinen für Partner. „Es ist ein komplexes Geschäft“, gesteht Axel Daum, Manager Channel bei RSA, zu. Dafür bietet die Big Data Infrastruktur umfassende Sichtbarkeit, Analyse und integrierte Intelligenz. Zielmärkte sind Mittelstand bis Enterprise. Der Partner muss dafür den  Sicherheitsexperten beim Kunden ansprechen, denn ohne Analysten in der Firma macht Security Analytics keinen Sinn. Der Partner muss Mitarbeiter zertifizieren, der Betriebsrat muss gefragt werden. Die Budgets sind noch nicht vorhanden für Security Analytics, hier müssen Systemhäuser noch Aufklärungsarbeit leisten.

Daum betont, es gebe eine Vielzahl neuer Lösungen gemeinsam zum Endkunden zu bringen. Zu den 2013 Channel Prioritäten von RSA zählen neben Security Analytics auch Enterprise Selling, Archer, IPV, Silver Tail. SecurID (Authentification Manager 8.0). Bei letzterem, im März gelaunchten Produkt, gibt es im Auto-Markt große Nachfrage bei den Zulieferer nach starker Authentifizierung durch die Entscheidung eines Herstellers.

Der RSA Authentification Manager wird in Deutschland von einer vierstellige Anzahl von Kunden eingesetzt: „Er ist für den Endnutzer bequem, mit einer guten TCO, neu ist risiko-basierte Authentifizierung. Jetzt können die Benutzer von Web Apps als Kunden gewonnen werden“, berichtet Daum. Ein Kunde hat seine Pensionäre auf on-Demand-Token eingestellt, denen per SMS der Zugang erteilt wird. RSA will gemeinsam mit Partnern neue Nutzergruppen erschließen und die SDKs werden einfach herausgegeben. Die RISC based Engine ist eine eigene Lizenz und damit eine Geschäftschance für Reseller. RSASecured.com zeigt alle Anbindungen von Vmware View oder Citrix Receiver. Eine dreistellige Anzahl von Technologie-Partnern entwickelt dafür Lösungen.

Die RSA Adaptive Authentification ist seit Januar erhältlich. Durch eine Risk engine wird eine feingestaffelte Risiko Analyse möglich, getunt für das Nutzerverhalten. Die Fraud Datenbanken von RSA unterstützen die Software.

Daum stellt heraus, dass die Archer eGRC Plattform von Wirtschaftspüfern für Wirtschaftspüfer entwickelt wurde. Auf einen Lizenz-Dollar kommen zwei Beratungs-Dollar, die Implementierung ist damit ein lohnendes Geschäft für Systemhäuser. Die Archer ISMS Foundation, die seit zehn Tagen auf Archer Basis Information Security verfügbar ist, erlaubt es schmal anzufangen. Auch für Archer gibt es Testsysteme und stärkere Unterstützung durch den Hersteller, während bei SecurID Selbständigkeit der Systemhäuser erwartet wird.

Seit Januar ist die Cyber Crime Intelligence erhältlich, ein Informations-Abo, das über den Channel vertrieben wird. Täglich werden Informationen über Blacklists herausgegeben. Jeder Kunde wird darüber informiert, ob Daten aus seinem Unternehmen von Hackern missbraucht werden.

Das neue Produkt Silver Tail kommt in diesem Jahr in den Channel, es wertet den Datenstrom in Web-Anwendungen aus. Auch die zugekaufte Technologie von ECAT kommt demnächst in den Channel.

Zum Partner Enablement ist ein virtueller Partner Kick-Off weiter verfügbar. Es gibt Trainings-Module für neue Produkte, teilweise kostenfrei. So ist etwa EduTube ein internes Trainings-Tool, komplett kostenfrei. Das Partner Portal soll neugestaltet werden, wahrscheinlich im vierten Quartal. In der Kommunikation zum Channel bei den Web-Casts sollen künftig die EMEA Zeiten berücksichtigt werden. Neu ist das RSA underpenetrated Account Program, um Upsell-Möglichkeiten bei den Kunden zu identifizieren.

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