Videokonferenzmarkt bricht ein

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Der Umsatz mit Videokonferenz- und Telepräsenzsystemen ist stark zurückgegangen.

Die Benzinpreise erklimmen neue Höchststände und viele Unternehmen kürzen ihre Reisebudgets. Eigentlich müsste dies zu einem Durchbruch für Videokonferenz und Telepräsenzsysteme führen. Genau das ist aber nicht der Fall, im Gegenteil ist es zu einem dramatischen Umsatzeinbruch in diesem Segment gekommen, berichten die Marktforscher von IDC. Der weltweite Umsatz ging um 10 Prozent auf 564 Millionen Dollar zurück. In EMEA lag der Umsatzrückgang bei 20,7 Prozent. Die Marktforscher geben vor allem Budgetkürzungen bei öffentlichen Auftraggebern als Grund an.

Bei den einzelnen Herstellern wirkt sich dies unterschiedlich aus. Während Marktführer Cisco noch schwächer als der Gesamtmarkt abschnitt (minus 23,7 Prozent), war der Einbruch beim Hauptrivalen Polycom mit minus 4,3 Prozent nicht annähernd so gravierend. Der Marktanteil von Cisco liegt jetzt bei 41,9 Prozent, der von Polycom bei 32,5 Prozent.

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