IBM kauft Kenexa

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IBM will Kenexa für 1,3 Milliarden Dollar übernehmen. Kenexa bietet Software zur Personalverwaltung.

IBM hat die Absicht bekundet, die an der New York Stock Exchange gelistete Kenexa zu übernehmen. Für IBM ist das eine Richtungsänderung: Bisher hatte sich Big Blue aus dem Geschäft mit Anwendungs-Software herausgehalten, aber Kenexas Human-Resource-Software steht in direkter Konkurrenz zu SAP. Offenbar ist IBM nicht länger gewillt zuzusehen, wie SAP mit HANA den Datenbank-Markt aufmischt und damit die Stellung von IBM DB2 gefährdet.

Kenexa ist in Deutschland mit zwei Büros vertreten, in Berlin und in München. Das Unternehmen hat über 8.900 Kunden und mehr als 2.700 Angestellte.

Die Lösungen von Kenexa sind auf Personalverwaltung und soziale Netzwerke fokussiert. Zwei direkte Wettbewerber von Kenexa, Taleo und SuccessFactors, wurden im Dezember 2011 respektive Februar 2012 von Oracle bzw. SAP übernommen.

Jetzt hat IBM vor, Kenexa im vierten Quartal 2012 zu übernehmen, vorausgesetzt die üblichen regulatorischen Hürden werden genommen. Der Kaufpreis beträgt 1,3 Milliarden Dollar in bar.

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