PC-Verkauf in Deutschland geht um 22,3 Prozent zurück

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Einen starken Rückgang der PC-Verkäufe gab es im zweiten Quartal. Betroffen waren vor allem Server und Netbooks.

Der Hardware-Markt ist weiter unter Druck. Laut den Zahlen der Marktforscher von Context, die die Verkäufe der Distribution messen, kam es in Westeuropa zu einem Rückgang der PC-Verkäufe um 16,9 Prozent, in Deutschland sogar um 22,3 Prozent. Das entspricht einer Zahl von 606.820 Rechnern in Deutschland (Vorjahr 780.759). In den einzelnen Kategorien wurden in Deutschland 173.183 Desktops verkauft (minus 8,4 Prozent), 69.051 Server (minus 27,8 Prozent) und 13.243 Workstations (minus 13,4 Prozent).

Im Mobilsegment gingen in Deutschland 1.279.014 Notebooks (minus 26,3 Prozent) und 234.967 Netbooks (minus 43,7 Prozent) sowie 8.733 Geräte der neuen Kategorie Ultrabook über den Ladentisch.

Jeremy Davies, CEO und Mitbegründer von CONTEXT kommentierte, es werde noch erheblich etwas passieren müssen, um die Verbraucher aus ihrer Lethargie zu machen. Die neuen Ultrabooks seien einfach zu teuer, um auf großes Interesse zu stoßen. Ob Windows 8 einen positiven Effekt haben werde, sei noch ungewiss. Der einzige Lichtblick seien Tablets, die die Marktforscher nicht in ihre Untersuchung einbezogen haben.

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