iPad treibt Desktop-Virtualisierung

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Desktop-Virtualisierung ist derzeit ein Trendthema. Hauptkatalysator ist aber nicht wie ursprünglich erwartet die Migration auf Windows 7, sondern das Apple iPad.

Der Launch des iPad2 mit dem Comeback von Steve Jobs hat reges Medieninteresse gefunden. Ein wenig beachteter Aspekt ist dabei, dass das iPad auch die Unternehmensinfrastrukturen verändert und als Katalysator für Desktop-Virtualisierung wirkt. Mit einer Software wie VMware View lässt sich das Apple-Trendgerät virtuell ansprechen. »Ein Apple iPad ohne virtuellen Desktop macht keinen Spaß«, erklärt Roland König, Leiter des Geschäftsfeldes Virtualisierung Bechtle AG . Bei den Kunden sei immer die erste Frage, wie ein iPad ins Rechenzentrum eingebunden werden könne. Mittels Desktop-Virtualisierung sei es kein Problem, Windows 7 auf der Apple Hardware laufen zu lassen.

In vielen Unternehmen hat das iPad für den Durchbruch der »Bring your own PC« Politik gesorgt.  Laut einer Umfrage von Citrix vom Dezember 2010 geben 46 Prozent der iPad-Nutzer an, sie seien bei der Arbeit produktiver geworden.
Aber nur mit Apple-Software werden Unternehmens-Anwendungen nur unzureichend abgedeckt und deshalb ergibt sich oft das Bedürfnis, Windows-Software zu verwenden. Und hierfür bietet Desktop-Virtualisierung eine gute Möglichkeit, die außerdem die Kontrolle und die Sicherheit besser gewährleisten kann.