Kofax trennt sich vom Hardware-Geschäft

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Scan-Spezialist Kofax entlässt den Hardware-Distributor Dicom wieder in die Selbständigkeit. Der Private Equity Investor Hannover Finanz und einige Manager übernehmen die Dicom International AG.

Kofax will durch den Verkauf des Hardware Distributors Dicom an die Hannover Finanz und einige Führungskräfte eine Summe von 20 Millionen Dollar erzielen. Die Transaktion soll bis zum März 2011 abgeschlossen werden. Außerdem erhofft sich Kofax weitere Einsparungen in Millionenhöhe durch die Entlassung von 20 Mitarbeitern im Software-Bereich. Joachim Froning, Senior Vice President der Hardware Distribution Sales bei Kofax und wahrscheinlich künftiger Chief Executive Officer der Dicom International AG, kommentiert: »Diese Transaktion wird es uns besser erlauben, uns auf das Umsatzwachstum zu fokussieren, vor allem weil unser neuer Hauptanteilseigner Hannover Finanz ein respektierter und etablierter Private Equity Investor ist.« Dicom solle als etablierter und vertrauter Markenname wieder eingeführt werden. Froning sichert allen Fachhändlern zu, dass bis zum Abschluss der Transaktion im März alle Geschäfte unverändert weitergeführt werden.
Die künftige Dicom International AG beliefert aktuell über 3.000 Reseller, vor allem mit Scannern, und beschäftigt 200 Mitarbeitern an 19 europäischen Standorten.
Kofax wird danach für sein Software-Geschäft die Buchhaltungsabteilungen, die derzeit an zehn europäischen Standorten präsent sind, in einem einzigen Services-Zentrum in Rotkreuz in der Schweiz konzentrieren.