Bull will Open-Xchange als SaaS anbieten

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Der IT-Dienstleister liefert seinen Kunden E-Mail und Groupware von Open-Xchange als Software-as-a-Service- und zugleich als Inhouse-Lösung.

Kunden sollen Open-Xchange Server als Software-as-a-Service von Bull beziehen oder selbst im eigenen Unternehmen betreiben und jederzeit zwischen beiden Betriebsformen wechseln können. Mit dem Aufbau eines eigenen SaaS-Angebots nimmt Bull Deutschland nach eigener Aussage eine Vorreiterrolle innerhalb der Bull-Gruppe ein. Denn der E-Mail- und Groupware-Lösung von Open-Xchange sollen in Kürze Dienste wie Anti-Spam, Anti-Virus, Backup und revisionssichere E-Mail-Archivierung folgen.

Bei seinen SaaS-Dienstleistungen stellt der Anbieter die Serverhardware und Internet-Infrastruktur, kümmert sich um Performance, Skalierbarkeit, Systempflege, Sicherheitsupdates und Support. Der Endkunde muss weder in Hard- und Software investieren, noch benötigt er personelle Kapazitäten und eigenes Wissen für die Installation und Administration der Software-Lösung. Für die Nutzung von Open-Xchange bezahlt der Kunde pro Nutzer eine monatliche Gebühr an Bull. Unternehmen und öffentliche Einrichtungen können Open-Xchange mit einem dedizierten Server mieten oder als Cloud-Lösung in einer Shared-Hosting-Umgebung beziehen.

»Mit Open-Xchange können wir Unternehmen ab 50 Benutzern eine zuverlässige und kostengünstige Kommunikations- und Collaboration-Lösung bieten«, erklärt Michael Gerhards, Geschäftsführer der Bull GmbH. »Open-Xchange passt zu unserem Anspruch, Architect of an Open World zu sein: Denn Open-Xchange basiert als Open-Source-Software auf offenen Standards und kann wie kein zweites System auf dem Markt in bestehende IT-Infrastrukturen integriert oder um zusätzliche Applikationen erweitert werden.«

Alle Open-Xchange-Produkte basieren auf einem identischen Quellcode, was einmalig in der gesamten Software-Industrie sei, wie Rafael Laguna, CEO von Open-Xchange erklärt: »Dadurch haben Bull-Kunden jederzeit die Möglichkeit, ohne Migrationsaufwand von einer selbst administrierten Lösung mit eigenem Server auf eine SaaS-Lösung zu wechseln -und umgekehrt.« Denn man bietet Unternehmenskunden und öffentlichen Verwaltungen Open-Xchange Server Edition auch für den Betrieb im eigenen Unternehmen an. Damit stellt Bull eine wirtschaftliche Alternative zur klassischen, aus Microsoft Windows Server, Microsoft Active Directory, Microsoft Exchange und Microsoft Sharepoint bestehenden Infrastruktur zur Verfügung, die sich einfach in vorhandene Umgebungen integrieren lässt. Mit Open-Xchange Server Edition können die Verzeichnisdienste LDAP und Microsoft Active Directory parallel eingesetzt werden, womit die Weiternutzung von Anwendungen gewährleistet ist, die auf Active Directory angewiesen sind.

Open-Xchange verbindet E-Mail, Termin-, Kontakt- und Aufgabenverwaltung mit einem intelligenten Dokumentenmanagement in einer integrierten Anwendung. Mit Social OX etablierte Open-Xchange ein neuartiges Groupware-Konzept, das Open-Xchange zur zentralen Pattform für die geschäftliche und private Kommunikation machen soll: Um die Team- und Projektarbeit mit externen Geschäftspartnern zu vereinfachen, können Kontakte, Kalenderinformationen und Dokumente auch Mitarbeitern ohne eigenen Open-Xchange-Zugang sicher und verschlüsselt bereitgestellt werden. Mit Open-Xchange können zudem E-Mails von externen Webmail-Accounts zentral bearbeitet werden. Außerdem synchronisiert Open-Xchange die Kontaktdaten des Netzwerks von XING, Facebook oder LinkedIn und stellt diese immer automatisch im Open-Xchange Adressbuch zur Verfügung.