Neue Collaboration Software für Linux Distributionen

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Die neue Version 2.2 der Collaboration-Lösung TeamDrive ist ab sofort für zahlreiche Linux-Distributionen erhältlich.

Die Software, die sowohl in einer Freeware- als auch in einer kostengünstigen Premium-Version verfügbar ist, steht für das sichere und standortunabhängige Austauschen und gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten über das Internet. Laut Hersteller sind neben der automatischen, hohen Verschlüsselung und der garantierten Vertraulichkeit der Daten vor allem auch die komplette Selbstadministration und die einfache Bedienung maßgebliche Gründe für den Einsatz von TeamDrive. Trotz der einfachen Bedienung verspricht die Collaboration-Lösung sehr hohe Sicherheitsstandards. Hierfür wurde der Software vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) das Datenschutz-Gütesiegel verliehen. Auf dieser Grundlage empfehlen die Datenschützer den bevorzugten Einsatz des Produktes.

Jeder TeamDrive-Nutzer kann mit nur drei Mausklicks einen Ordnerinhalt auf seinem PC oder Notebook in einen sicheren Shared Space verwandeln und ohne Lernaufwand wie gewohnt an seinem Rechner arbeiten. Dieser lässt sich dann mit beliebig vielen, persönlich »eingeladenen« Anwendern aus Beruf, Familie, Freundeskreis, Verein oder Uni-Projekt nutzen. Ausgetauscht werden können Dokumente aus OpenOffice, Word, Excel und Powerpoint, PDF, Fotos, Videos und alle weiteren gängigen Dateiformate. »TeamDrive eignet sich für Unternehmen, Behörden, Universitäten oder andere Organisationen, die gemeinsam Dokumente wie Verträge, Angebote, Preislisten, wissenschaftliche Texte, Umfragen oder Graphiken bearbeiten«, betont TeamDrive-Geschäftsführer Volker Oboda. »Aber auch der Austausch von Musik, Fotos oder Videos im Familien- oder Freundeskreis wird durch die Synchronisationssoftware kinderleicht.«

TeamDrive unterstützt KDE und GNOME Desktops. Im einzelnen handelt es sich dabei um openSuse 11.0 mit KDE, Fedora 10/11 mit GNOME, Ubuntu 7.10/9.04 mit GNOME, KUbuntu 9.04 mit KDE sowie Gentoo und KDE 4.3. Neben den Linux-Distributionen werden auch Windows 7 und Mac OS X Snow Leopard von der Plattform-übergreifenden Software unterstützt. Zudem erweitert und vereinfacht TeamDrive 2.2 auch die Administrations- und Konfigurationsmöglichkeiten. So entscheidet der Nutzer im Rahmen der Offline-Konfiguration selbst, wie viele Dateien er offline behalten möchte. Dabei haben die Teammitglieder die Wahl, entweder je Space nur Metadaten, nur aktuelle Versionen oder sämtliche Versionsstände lokal und offline zu behalten. Neu ist auch die Möglichkeit die Versionierung auf wenige oder gar keine Versionen zu begrenzen. Auf Nachfrage vieler Anwender gibt es jetzt auch eine einfache Funktion, um den lokalen Cache auf ein beliebiges Laufwerk und Verzeichnis zu verschieben und so die Größe des Caches zu verändern. Falls einmal etwas aus Versehen im Papierkorb eines Spaces landet, ist ab sofort das Wiederherstellen gelöschter Verzeichnisstrukturen möglich.

Ein zentraler Punkt bei TeamDrive 2.2 sind die hohen Sicherheitsstandards. Das Besondere ist nach Angaben des ULD die automatische 256 Bit-Verschlüsselung, die ständige Anzeige der aktuellen Version einer Datei wie auch die verschlüsselte Datenhaltung und die automatischen Back-ups in einem externen Rechenzentrum. Unter der TeamDrive-Devise »Meine Daten gehören mir« behält jeder Linux-Anwender die vollständige Kontrolle über seine Dokumente. Laut TeamDrive haben somit Unbefugte keinen Zugriff, insbesondere auch keine Systemadministratoren oder Serviceprovider. Gehen die Dateien bei einem Teammitglied verloren, können sie jederzeit vom Internet-Laufwerk wiedergeholt werden. Sobald eines der Teammitglieder ein Dokument verändert, wird die Modifikation allen zur Verfügung gestellt. So hat jeder stets die aktuellste Version. Da TeamDrive auch Offline-Arbeit unterstützt, funktioniert dies selbst, wenn zeitweise keine Verbindung zum Internet möglich ist. TeamDrive arbeitet hierbei fast unmerklich im Hintergrund.

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