FSC streicht Arbeitsplätze im Zuge einer »Neuaufstellung«

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Kurz vor der Aufspaltung kündigt Fujitsu Siemens eine »strategische Neuausrichtung«, die Wandlung zum IT-Infrastrukturanbieter sowie »Personalanpassungen in Deutschland« an. Es geht um 700 Arbeitsplätze.

Die angekündigten Stellenstreichungen betreffen etwa 12 Prozent der Mitarbeiter in Deutschland, »gewerbliche Mitarbeiter«, sprich die Beschäftigten in Produktion und Logistik (Augsburg und Sömmerda), seien von diesem Schritt jedoch ausgeschlossen, heißt es in einer offiziellen Mitteilung ausdrücklich. Die »Neuausrichtung im Zusammenhang mit den anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen, dem sehr wettbewerbsintensiven Marktumfeld und der damit verbundenen Veränderung des Portfolios« seien der Anlass für diese Maßnahme, so der Konzern weiter. Die Entscheidung stehe nicht in Verbindung mit der Trennung von Fujitsu. Ziel sei es, »die Wettbewerbsfähigkeit von Fujitsu Siemens Computers langfristig zu stärken und die Ergebnissituation des Unternehmens zu verbessern«.

Heribert Göggerle, Excecutive Vice President Supply Operations

»Besonders in diesen schwierigen Zeiten und dem sehr wettbewerbsintensiven Marktumfeld wollen wir gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern und der Gewerkschaft IG Metall eine Lösung finden, die die Zukunft unsere Mitarbeiter in die richtigen Bahnen lenkt«, verspricht Heribert Göggerle, Excecutive Vice President Supply Operations. »Wir haben zum Ziel, ein profitables Unternehmen zu bleiben, das langfristig attraktive Arbeitsplätze bieten kann, um mit unseren Mitarbeitern in eine wettbewerbsfähige Zukunft zu blicken.«

Bittere Medizin aus München. Die Betroffenen werden sie wohl schlucken müssen.

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