Microsofts Office-Apps ab sofort für Chromebooks verfügbar

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Acer Chromebook 14 im Test (Bild: ZDNet)

Die Apps sind im Google Play Store erhältlich. Es handelt sich um die Android-Versionen der Office-Apps. Bisher beschränkte Microsoft das Angebot auf wenige Geräte wie das Asus Chromebook Flip und das Google Pixelbook.

Microsoft hat offenbar seine Office-Apps für Notebooks mit Googles Chrome OS freigegeben. Wie Chrome Unboxed berichtet, erhalten Nutzer verschiedener Chromebook-Modelle schon seit Ende vergangener Woche über den Google Play Store die Office-Apps. Eine offizielle Ankündigung des Softwarekonzerns steht allerdings noch aus.

Acer Chromebook 14 im Test (Bild: ZDNet)
Acer Chromebook 14 im Test (Bild: ZDNet)

2014 hatte Microsoft die webbasierten Versionen von Word, Excel, PowerPoint und OneNote für Chromebooks verfügbar gemacht. Danach folgten die Office Mobile Apps für Android, die auch auf Chrome-OS-Geräten funktionierten. Zudem waren zuletzt auch Beta-Versionen von Microsoft Office über den Play Store auf Chromebooks erhältlich, aber eben nicht für jedermann.

Im vergangenen Jahr bestätigte Microsoft dann gegenüber Chrome Unboxed, dass es plane, die Android-Versionen der Office-Apps für alle kompatiblen Geräte anzubieten, sobald der Google Play Store für Chrome OS die Betaphase verlasse. Diese Zusage hielt das Unternehmen jedoch nicht ein. Auch gab es seitdem keine Details zu einem möglichen Zeitplan oder Veröffentlichungstermin.

Dem Bericht zufolge war das Asus Chromebook Flip das erste Gerät mit Chrome OS, auf dem sich die Office-Apps von Microsoft nutzen ließen. Anfang Oktober kam mit Googles eigenem Pixelbook ein zweites Gerät hinzu. Nun sollen die Produktivitätsanwendungen auch auf dem Samsung Chromebook Pro, dem Acer Chromebook 15 und dem Acer C771 verfügbar sein.

Unklar ist derzeit noch, ob Microsoft die für Android-Tablets geltenden Regeln auf auch Chromebooks anwendet. Auf Geräten mit einer Displaydiagonale von weniger als 10,1 Zoll stehen Nutzern nämlich alle Funktionen der Anwendungen kostenlos zur Verfügung. Auf größeren Geräten wird indes ein Office-365-Abonnement benötigt.

[mit Material von Mary Jo Foley, ZDNet.com]

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