Symantec ändert Vertriebsstrategie nach vollständiger Blue-Coat-Integration

Köpfe
Symantec World Headquarters (Bild: Symantec)

Nach dem Kauf des „Threat-Intelligence“-Anbieters haben die Symantec-Aktionäre die Technik voll integriert – und gleich auch das Management durch die Neuzugänge erweitert und die Channel-Organisation restrukturiert.

Sysmantec teilt seine Channel-Aktivitäten in neue Bereiche auf, berichten mehrere US-Channel-Medien. Nach der 4,65 Milliarden Dollar schweren Übernahme von Blue Coat im Juni und dem damit einhergehenden Chefwechsel – der bisherige Blue-Coat-Chef Greg Clark wurde Symantec-CEO – geht nun auch Symantecs Channel-Chef John Thompson. Die technische und finanzielle Integration des Zukaufs sei jetzt abgeschlossen, meldet das Unternehmen. Die Umganisation wird gerade erst modelliert.

Greg Clark (Foto: Symantec)
Symantec-Chef Greg Clark besetzt die Positionen für die drei neuen Vertriebsbereiche mit Ex-Kollegen von Blue Coat (Foto: Symantec).

Der Vertrieb findet nun nicht mehr in einer zentralen Struktur statt: Die künftige Einteilung in „Global Partner Sales“, „Service Provider“ und „Managed Services“ soll den Verkauf mehr in spezialisierte Mehrwert-Bereiche teilen und langsam weg vom immer weniger profitablen Massengeschäft – auch im B2B-Bereich werden die Margen offenbar kleiner, wenn man sich nicht spezialisiert.

Und mit der Aufteilung in die drei Bereiche setzt Clark gleich die passende Blue-Coat-Führungsriege als Verantwortliche ein: Mieke Van Meensel kümmert sich um die Systemintegratoren, David Canellos um Managed Service Provider und Torjus Gylstorff übernimmt das Segment der Global Partner Sales.

Der Mitte Dezember scheidende bisherige Channel-Chef Thompson bleibt dem Unternehmen noch als Berater erhalten; vermutlich, damit bei der Migration zum neuen System nichts von den bisher funktionierenden Elementen auf der Strecke bleibt.

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