Citrix will den Partnerdialog verstärken

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Torben Sebens, Citrix Director Channel CEE (Bild: Citrix)

Der Software-Anbieter bietet nicht nur Schulungen für Händler – die Händler würden im Dialog auch den Hersteller bilden, erklärt Torben Sebens, Director Channel CEE.

Citrix möchte seine Produktvielfalt noch besser vermarkten und dabei den Handel unterstützen. Kurzum, so der Channel-Direktor Torben Sebens, „ist es uns wichtig im Dialog die Partner zu stärken und damit innovativ den Channel zu bearbeiten“.

Citrix-Logo (Bild: Citrix)

Nach Einführung eines neuen Händlerprogramms im Frühjahr mit neuen Incentives, erleichterten Regeln und besseren Prämien bei der Lead-Generierung will der Hersteller nun noch einmal Gas geben, wenn es um die Erweiterung des Channel-Geschäfts geht – was logisch ist, weil Citrix zu nahezuu ausschließlich über den Channel verkauft.

Der Hersteller hat schon früh seine Kerngebiete besetzt und in seinen Hauptbereichen Technologien eingekauft und sie integriert. Das heutige Geschäft auf den Säulen Virtualisierung, Mobility, SaaS, Netzwerk und Cloud läuft gut, denn „die Technik des Unternehmens wird auch oft dort genutzt, wo der Name Citrix sich gar nicht nach vorne drängt“, weiß Torben Sebens.

Dass dies alles – vom Hypervisor hinter der Virtualisierung bis zur sicheren und unterbrechungsfreien Auslieferung der Daten und Programme an beliebige Geräte – von Citrix ist, will der Channel-Verantwortliche Torben Sebens nun verstärkt nach außen kommunzieren. Das richtig zu machen, erfordere einen stetigen Austausch zwischen den Citrix Solution Advisor Partnern und dem Hersteller. „Das ist wie Tango-Tanzen“ referiert Sebens, denn nur wenn die Tanzpartner beide die richtigen Schritte voranschreiten, kommt letztendlich etwas Gutes (in diesem Fall auch der gesteigerte Umsatz) heraus. Daher wird in der Händlerbewertung auch der Wissensstand prämiert, denn Know-how ist Sebens wichtig: Der Channel-Partner repräsentiert schließlich den Hersteller und damit dessen guten Namen. Angepasst: Der Tango-Tänzer zeigt, wie gut der Tanzlehrer ist.

Mit seinen Workspace-as-a-Service-Konzepten für das Cloud-Computing liegt der Hersteller an der Spitze eines derzeitigen Trends – den der Hersteller insgeheim schon zu Großrechnerzeiten mit der Auslieferung von Daten und Programmen von der Mainframe an die Terminals begann. Das seither aufgebaute technische Know-how und das Hinzukommen weiterer Lösungen (wie Sharefile, Xen App, Xen Remote, Xen Mobile und Netscaler) ermöglicht, dass zahlreiche Lösungen als Cloud-Service bereitgestellt werden – alternativ zu Rechenzentren und Internet-Providern auch als On-Premise-Variante in einer hybriden IT-Infrastruktur.

Eine aktuelle Kooperation mit Microsoft schließlich bettet die Citrix-Techniken in Microsoft Azure ein: Der neue XenApp „Express“-Service basiert auf Microsofts Vision von Azure RemoteApp und nutzt dabei XenApp-Technologie, um zusätzliche Management-, Benutzerkomfort- und Sicherheitsfunktionen bieten zu können. Citrix veröffentlicht noch Ende 2016 eine Tech Preview des neuen XenApp „Express“-Services, Anfang 2017 wird der Service dann zur Verfügung stehen.

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