Kaspersky kündigt britischem Reseller

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Quadsys (Bild: Quadsys)

Weil die englischen Security-Spezialisten von Quadsys am 22. Juli vor Gericht zugegeben hatten, sich selbst in die Datenbank eines Mitbewerbers eingehackt zu haben, hat ihr Lieferant Kaspersky Lab kurzerhand seinen Deal mit dem Sicherheitsdienstleister gekündigt.

Als erster großer Security-Anbieter, der öffentlich seinen Vertrag mit dem Reseller Quadsys aufkündigt, will der russische Anbieter Kasperky Lab zeigen, dass er viel Wert auf die Glaubwürdigkeit seiner Partner legt. Kurzum: Mit Hackern macht ein Security-Anbieter keine Deals.

Quadsys-logo

Die Terminierung der Geschäftsbeziehung zwischen Kaspersky Lab und Quadsys folgt einem Gerichtstermin, bei dem Quadsys-Eigentümer Paul Streeter, dessen Marketingchef Paul Cox, Director Alistair Barnard, Kundenbetreuer Steve Davis und Security-Berater Jon Townsend zugegeben hatten, sich unautorisierten Zugang zu Daten eines Mitbewerbers verschafft zu haben.

Kaspersky distanziert sich öffentlich von seinem bisherigen Gold-Partner. Wie Sicherheitsanbieter Sophos, für den Qudays erst seit Kurzem ein Platin-Partner ist, damit umgeht, konnte dieser den britischen Journalisten vom Channel Register noch nicht beantworten.

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