NAS-Anbieter Drobo baut eigene deutsche Vertriebsstrukturen

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Drobo mini (Bild: Drobo)

Der Hersteller der besonders einfach und schraubenlos zu installierenden Speichersysteme geht über bisherige Vertriebskontakte hinaus. Der deutsche Partner „360 Service Agency“ aus Freiburg soll dem Handel die Arbeit erleichtern.

Storage-Spezialist Drobo will mehr erreichen als seine Geräte nur über die bisherigen Vertriebspartner an die Kleinen und Mittelständischen Unternehmen zu verkaufen. Selbst aufgebaute Strukturen und ein lokales Team entstehen beim dem deutschen Generalvertreter 360 Service Agency bereits seit dem Frühjahr.

Andreas Sviontek (Bild: 360 Sevice Agency)
Andreas Sviontek, Account-Manager DACH für Drobo bei 360 Service Agency (Foto: 360 Service Agency).

Zwar sind die Produkte des Herstellers nicht besonders wartungsintensiv – womit sich Drobo besonders gegen die Konkurrenz größerer Storage-Anbieter absetzen will – doch der persönliche Umgang mit lokalen Partnern kann das Produktportfolio des US-Unternehmens bei Händlern, Dienstleistern und Systemhäusern besser etablieren als bisher.

Der Account Manager für die Drobo-Podukte im deutschsprachigen Raum Andreas Sviontek ist seit dem Frühjahr verantwortlich für den Vertrieb, das Marketing und den technischen Support für den Hersteller in den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Svionteks vorherige Station war der Distributor Littlebit, wo er bereits Vertriebs- und Channel-Kontakte sammelte. Seine Mitstreiter bei 360 kommen zu guten Teilen vom Flashspeicher-Spezialisten OCZ (jetzt Teil von Toshiba Speichersparte) und bringen ebenfalls Erfahrungen und Branchenkontakte in Sales, Marketing unt Techniksupport mit.

Hannah Fischer (Bild: 360 Service Agency)
Hannah Fischer ist die Channel-Managerin bei Drobo-Vertretung 360 Service Agency (Foto: 360 Service Agency).

360 Service hat bereits Distributionsverträge mit den spezialisierten Großhändlern Memory World, Wave und Duttenhofer abgeschlossen. Sviontek lockt Händler mit hohen Margen und wenig Schulungsbedarf.Höhere Stückzahlen will er vor allem mit dem Verkauf an Konsumenten erzielen: Da gebe es noch viel Bedarf. Marketingmaterial für Reseller, kostenlose NFR-Demogeräte und Unterstützung bei Projektgeschäften werden bereits angeboten – un das Marketing für die Geräte läuft gerade erst an.

Channel-Managerin ist Hannah Fischer. Sie verantwortet auch den Channel in Italien und Spanien.

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