HTC startet Marktplatz für Virtual-Reality-Anwendungen und -Welten

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Viveport, Rikard Steiber (Bild: HTC)

Mit dem Store „Viveport“ baut der taiwanische Hersteller weltweit ein Ökosystem für Nutzer, Anbieter und Entwickler rund um seine VR-Brille Vive auf.

HTC startet seine Community Viveport, um dort für User, Entwickler und Händler VR-Spiele, -Entwicklungs-Tools und andere Virtual-Reality-Lösungen selbst anzubieten, von Dritten anbieten zu lassen sowie eine Community rund um VR zu schaffen.

Der Anbieter nennt seine Plattform zunächst einmal einen App-Store und beschreibt diesen: „Content- und Software-Entwickler auf der ganzen Welt können ab jetzt für HTC Vive und andere VR-Angebote neue und vielfältige, immersive Erlebniswelten schaffen“.
 
HTC spricht von einer schnell wachsenden VR-Spiele-Bibliothek ud einem „Ort zum Entdecken, Entwickeln, Vernetzen, Anschauen und Shoppen“ – kurzum: Das Unternehmen will Erfahrungen wie die 3D-Druck-Community „Thingiverse“ für ganze 3D-Welten schaffen, Marktplätze wie die von Amazon und Ebay rund um Angebote für 3D-Brillen integrieren und Spiele-Communities wie in Multiplayer-Onlinespielen zusammenführen. Diese Ideen mögen für den Anfang zu weit gegriffen sein, doch mit einer Entwickler-Betaversion, die in Kürze fertig sein soll, möchte der Hersteller die ersten Schritte zu so einem Gesamtsystem einleiten.
 
Die Ankündigung letzte Woche auf der Virtual-Reality-Ausstellung VRLA versprach „den zentralen Ort für VR-Content und VR-Erlebniswelten“. Im Herbst soll Viveport bereits für Kunden bereitstehen.

„Mit dem schnellen Wachstum und Erfolg von VR-Spielen im Rücken bietet Viveport immersive Erlebniswelten in zusätzlichen Kategorien sowie ein neues Update von Vive Home, einer individuellen und individualisierbaren Umgebung. Bei Viveport, einem Ort zum Entdecken, Entwickeln, Vernetzen, Anschauen und Shoppen, können Entwickler und Kunden in Zukunft alles finden, was ihnen Spaß macht und was sie benötigen“, preist der Hersteller seine Plattform.

Viveport Beta (Bild: HTC)
Die Betaversion von Viveport soll schon in Kürze bereitstehen.

Rikard Steiber, Senior Vice President von Viveport, ist der Überzeugung, dass ein Zugang zu VR-Erlebnissen „das Leben verbessern wird – unseren Alltag und die Art und Weise, wie wir mit den Dingen vernetzt sind. Für das Viveport-Team ist es wichtig, Entwicklern einen Zugang zu einem weltweiten Publikum und zu geschäftlichem Wachstum zu verschaffen.“

Der Service sei auf die Bedürfnisse von Content- und Software-Entwicklern abgestimmt und unterstütze „langfristiges Engagement und Gewinne“. Über ihn würden bezahlte Downloads, In-App-Käufe, Abonnements und andere Einnahmemöglichkeiten angeboten. Darüber hinaus werde Viveport neue Plattformfunktionen einführen, um die Content-Entwicklung, den Vertrieb und das Kundenengagement zu unterstützen.
 
Content- und Software-Entwickler können sich unter developer.vive.com anmelden.

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