Storagecraft baut Vertriebskanal in Europa erneut aus

Strategie
Joachim Meurer (Bild: StoreCraft)

Nachdem 2014 einige Storagecraft-Mitarbeiter zu einem Wettbewerber abwanderten und sich der Backup- und Restore-Spezialist 2015 neu formierte, ist er 2016 wieder so weit, seinen Umsatz vervielfachen zu wollen.

Der Backup- und Recovery-Anbieter Storagecraft hat neue Channnel-Investitionen angekündigt. Damit will er seinen Umsatz in den nächsten ein bis zwei Jahren verdreifachen. Vor allem in die Partnerbetreuung soll Geld fließen. Hierzulande umsetzen soll dies vor allem Channel-Manager Joachim Meurer, der diesen Posten seit Juni 2016 bekleidet.

Nachdem erst einnal nach Personalabgängen (2014) im Jahr 2015 wieder alle Posten neu aufgestockt und besetzt wurden, geht das Unternehmen mit frischem Wind und mit Investment von 187 Millionen Dollar durch TA Associates ans Werk,. Der US-Chef Matt Medeiros, im Januar von Dell Security (genauer gesagt dessen Tochter SonicWall) zum Datensicherheitsspezialisten gewechselt, gab kurz nach seinem Antritt das Ziel bekannt, den Umsatz weltweit – mit Hilfe des Channels – verfünffachen zu wollen.

Die weltweite Ziellinie von 500 Millionen Dollar Jahresumsatz könne aber nur mit ausreichender Vor-Ort-Betreuung erreicht werden – und dazu baue man seine Experten-Teams in allen Regionen aus. Die für Europa geplante „Nur“-Verdreifachung geht von der Prämisse aus, dass es schwieriger wird, die Erwartungen in den „erwachsenen“ Märkten zu erfüllen als etwa in Regionen, in denen Marktanteile noch leichter zu gewinnen sind.

Der Anbieter sucht nun neue Vertriebspartnerschaften, insbesondere mit lokal agierenden Systemhäusern. Zudem hat er vor, sein OEM-Geschäft auszubauen – etwa Server-Hersteller zu gewinnen, die das Datensicherungsprodukt auf fertige Systeme für Mittelstandskunden vorinstallieren.

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