Koop: HTC und HP bringen bald „Vive“-PCs

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HTC Vive (Bild: HTC)

Die zwei Hersteller mit den abgekürzten Namen wollen auch den Weg zum Markt abkürzen: Um den momentanen Marketing-Hype um HTCs VR-Brille Vive zu nutzen und gleichzeitig die passenden Rechner für Virtual-Reality-Erlebnisse zu bieten, soll es bald „Vive“-Computer geben.

Angeblich verbrüdern sich HP und HTC, um PCs der Marke Vive auf den Markt zu bringen. Zwar haben die Gerüchte-Nachverfolger Monica Chen und Joseph Tsai von der taiwanischen Branchen-News-Instittion Digitimes noch keine offizielle Bestätigung für die gestreuten Informationen erhalten, doch die schon offenen Planungen von HTC („High Tech Computer“), komplette „vive ready“ Pakete zu verkaufen, bei denen die passenden Systeme zusammen mit den VR-Brillen vermarktet werden sollen, sprechen schon Bände.

Vive-logo (Logo: HTC)

Die Kombis sollen günstiger sein als wenn man sich die Bestandteile einzeln kauft. Trotz der großen Marketing-Anstrengungen, einer Kooperation mit Software-Anbieter Valve sowie der Mitgründung einer „Asia Pacific VR Alliance“ und einer „VR Venture Capital Alliance“ sehen Marktbeobachter jedoch nur einen Verkauf von 500.000 bis 700.000 Vives für das Jahr 2016. Das liegt einerseits an den zusätzlichen Hardware-Voraussetzungen und andererseits an dem noch nicht ganz so breit angelegten Channel-Vertrieb.

Die „Submillion“ in HTCs Umsatzprophezeiung ist weit weniger als die Vorhersage von Sony, seine Playstation VR bis zu sechs Millionen Mal zu verkaufen. Sogar die relativ teure Oculus Rift hat mit einer Million bessere Verkaufs-Vorhersagen als HTC.

Doch wie die Oculus-Lösung braucht HTCs Vive auch spezielle schnelle Rechner, um wirklich immersive 3D-Welten live berechnen und darstellen zu können. Um bei der Lösung dieses Problems zu helfen, kommt jetzt HP ins Spiel – HTC will die Rechner mitsamt den Brillen dann selbst anbieten.

Zuvor hatte HTC schon versucht, im eigenen Land mit Micro-Star International (MSI) und Elitegroup Computer Systems (ECS) ins Gespräch zu kommen, konnte aber dort keinen Verhandlungserfolg erzielen.

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