Nun doch: Zweiter US-Hersteller setzt UK-Preise hoch

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HP-Logo (Logo: HP Inc.)

Der zweite Brexit-Preiserhöher nach Dell ist HP Inc. Die Händler-Einkaufssummen sind nun 10 Prozent höher als vorher. Er reagiert nicht nur auf den Währungs-Absturz. HP glaubt nicht mehr an das Kundenvertrauen in Großbritannien.

Nachdem Marktforschungsfirmen warnten und Dell tatsächlich seine britischen Preise kurz nach dem Brexit erhöhte, ist nun HP der Zweite im Bunde.

Brexit (Bild Barts MS Research Blog)

Doch nachdem Dell erst beruhigte und offiziell vor allem auf die Währungsschwankungen verwies, ist HP in seiner E-Mail an die Händler ganz direkt: Zwar steht die Währung dort an erster Stelle – das hätte man auch ohne den Austritt Englands aus der EU so gehandhabt – aber andererseits zitiert man Gartners Marktforschung: Der Brexit werde das Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung deutlich senken und die Preise steigen lassen (nicht nur im IT-Bereich).

„Ab dem ersten August werden wir eine Preiserhöhung von 10 Prozent für das gesamte Personal-Systems-Portfolio implementieren. Das betrifft PCs/Laptops, Value-Technologien und Mobility-Lösungen“.

Da der Euro nur überschaubar sinkt, ist im Rest von Europa noch nicht unbedingt mit Preiserhöhungen zu rechnen. Acer-Chef George Huang will zumindest in den nächsten ein bis zwei Moaten die Preise stabil halten. Beim taiwanischen Hersteller gilt für hanz Europa noch immer eine gesunde Mischkalkulation.

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