Cray entwickelt Geschäftsmodell: Supercomputer als Service

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Barry Bolding (Bild: Cray)

Der Supercomputing-Pionier verkauft die Rechen-Power seiner High-Performace-Computer bald auch als buchbaren Service weiter. Oder bietet er neue Miet- und Kaufmodelle? Genaues will der Hersteller in einem Monat bekannt geben.

Cray überlegt, vielleicht mit einer Mietlösung ein neues Geschäftsmodell aufzubauen, das nicht unbedingt im Massenmarkt gegen Amazon Web Services und Co antreten muss, aber professionellen Anwendern die Kosten für den Kauf eines Supercomputers abnimmt. Dies berichtet der britische Dienst Channel Register mit Blick auf mögliche Weiterverkaufspotentiale für den Handel – speziell im High-End-Segment. Zielgruppe sind die traditionellen Cray-Käufer, deren monetäre Situation den Kauf eines ganzen sehr teuren HPC-Systems nicht mehr erlaubt.

Cray XMP (Bild: Cray)

In der Branche wird die Idee als „Cray-as-a-service“ gehandelt. Fertig sind die Überlegungen aber noch lange nicht. Cray’s chief strategy officer Barry Bolding erklärte den britischen Journalisten, dass man in etwa einem Monat konkrete „außergewöhnliche“ Kauf-Optionen anbieten werde. Ob es sich um Miet-, Leasing- oder Ratenkaufmodelle handele, hielt er noch zurück. Die Natur des Supercomputing, so Bolding, wird es mit sich bringen, dass nicht nur Rechenpower angeboten würde.

Damit sagt er ganz klar, dass er nicht mit AWS oder anderen Online-Providern von CPU-Zyklen konkurrieren will. Erklärend fügt er hinzu: „Die Cloud ist eigentlich nur ein anderes Kaufmodell“.

Man prüfe das als Option, aber es sei noch nicht so weit, mehr darüber zu reden. Derzeit suche man nach starken Partnern in den Bereichen Service-Provider und Lösungsanbieter.

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