„Die Angriffe kommen über DNS“

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Netzwerkspezialist Infoblox sieht sich im Aufwind und will den Channel fokussieren.

In der derzeitigen Bedrohungssituation rückt das Netzwerk ins Blickfeld. „Über 90 Prozent der Malware-Angriffe nutzen das Domain Name System (DNS) als Transport-Medium“, berichtet Frank Ruge, Regional Director von Infoblox. Und in der Abwehr von DNS-basierten Attacken hat Infoblox eine ausgezeichnete Position: „Wir haben keinen wirklichen Wettbewerber in Deutschland, abgesehen von den kostenfreien Angeboten von Microsoft und Open-Source, die den Ansprüchen von Unternehmen nicht genügen und keine Automation bieten“, so Ruge weiter. Außer DNS sichert Infoblox noch das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) und das IP Address Management im Gesamtpaket DDI.

Infoblox ergänzt die Lösungen von anderen Sicherheitsherstellern, etwa von Palo Alto Networks und Fortinet, und ist so Teil eines schlüssigen Gesamtkonzeptes. „Die Kunden schätzen an uns, dass sie ihre Ruhe haben und keine Netzwerkausfälle zu befürchten haben“, betont Ruge.

Im Channel ist Infoblox laut Ruge fast schon zu erfolgreich: „Wir haben 240 Partner in DACH und das sind zu viele.“ Lieber will er mit größeren Partnern mit hoher Netzwerk- und Sicherheitskompetenz enger zusammenarbeiten. „Unseren Fokus-Partnern wollen wir mit Know-how und Marketingunterstützung stärker unter die Arme greifen.“ Er sieht auch noch Möglichkeiten für neue Partner und Nachholbedarf in einigen Regionen sowie Branchen wie Finanz, Hosting, Telkos und Gesundheit.

Auch in der Distribution will Ruge neue Akzente setzen. Bisher arbeitet Infoblox in Deutschland mit Exclusive Networks zusammen. Der Anbieter führt aber schon Gespräche mit weiteren Kandidaten.