Marktbeobachter pessimistisch zum Convertible- Abverkauf

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Surfacebook (Bild: Microsoft)

Die taiwanesiche Digitimes beruft sich bei ihrer Warnmeldung auf Branchen-Insider aus dem Produzenten-Umfeld. Ihnen zufolge sind ihnen die Pläne der Markenhersteller zu neuen 2-1-Geräten nicht geheuer.

Aaron Lee und Steve Chen vom Branchenmagazin Digitimes ist offenbar mulmig zumute bei den Vorbereitungen von Asustek Computer, Lenovo, Acer, Hewlett-Packard (HP) und Dell, in der zweiten Jahreshälfte 2016 neue 2-in-1-Geräte auf den Markt zu bringen. Ohne Namen zu nennen zitieren sie „Quellen“ aus der Branche. Diese seien besorgt, dass die Nachfrage nach diesen Systemen zu gerig sein wird.

Digitimes-Logo (Logo: Digitimes)

Doch die Hersteller wollen Digitimes zufolge schnell in den Markt einsteigen, solange Microsoft die Veröffentlichung seiner neuen 2-in-1-PCs (Surfacebooks) hinauszögert.

Das neueste Microsoft-Gerät soll wohl erst im April 2017 fertig sein statt wie ursprünglich geplant im zweiten Halbjahr 2016.

Microsofts Verzögerung sei Intels Roadmap für die Kaby-Lake-Prozessoren zu verdanken, die Microsofts nächste Surfacebook-Generation antreiben sollen. Vor Ende 2016 sollen diese aber nicht erhältlich sein.

Um den „Marktschwung“ seiner Surfacebooks weiterzuführen, wolle Microsoft daher erst einmal Ugrades bisheriger Modelle veröffentlichen. Im dritten Quartal kämen dann erst Produkte der Surface Pro Familie mit besserer CPU-Leistung.

Asustek plane selbst auch so etwas wie das Surfacebook. Mit einem neuen Modell will man etwa 40-000 Exemplare pro Monat produzieren. Aber, so die Asus-Mitarbeiter, kämen die meisten Convertibles nur mit 12- oder 13-Zoll-Displays – ein Markt, für den ein harter Preiswettbewerb erwartet wid.

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